Später Start, wenig Mittel: Vielen Kommunen wachsen die Kosten der Schul-IT über den Kopf. Das liegt auch an einem gebrochenen Versprechen des Bundes.
Vor dem Digitalpakt 2.0 erstmal in die Ferien
Jens Kalaene/dpa/picture alliance
Krefeld hat, wovon viele Kommunen nur träumen können: Alle 68 Schulen der nordrhein-westfälischen Stadt sind seit diesem Frühjahr digital auf dem neuesten Stand. Dank 237 Kilometer neu verlegter Kabel, mehr als 10.000 verbauter Datendoppeldosen und fast 2.500 Access Points für WLAN können die Krefelder Schüler:innen quasi überall im Schulgebäude online sein.
„Bis auf ein paar wenige haben wir alle Schulen sogar schon ans Glasfasernetz angeschlossen“, erzählt Stadtdirektor und Schuldezernent Markus Schön (SPD) der taz. Insgesamt 19 Millionen Euro hat die Stadt für diese Maßnahmen investiert, das Geld dafür kam größtenteils aus dem Digitalpakt Schule. Allein der Bund stellte für das ambitionierte Programm zwischen 2019 und 2024 insgesamt 6,5 Milliarden Euro bereit.







