Wegen der Trockenheit durch das Wetterphänomen El Niño hat die Panamakanalbehörde Beschränkungen für die Durchfahrt durch den Kanal angekündigt. Sie sollen Ende des Monats in Kraft treten. Das könnte Einfluss auf den Warenverkehr weltweit haben.
Die Beschränkung gilt für die die größten Schiffe, die den Kanal durchfahren, die Neopanamax-Klasse. Diese dürfen nicht mehr voll beladen durch den Kanal fahren. Der Tiefgang der Schiffe werde zunächst auf 48 Fuß (14,63 Meter) beschränkt, teilte die Behörde mit. Ab dem 3.- September wird die Regelung verschärft: Dann dürfen die neuen Schleusen mit einem Tiefgang von nur noch 47,5 Fuß (14,48 Meter) befahren werden.
„Die Maßnahme bezieht sich auf den aktuellen Wasserstand sowie auf die für die kommenden Wochen prognostizierten Bedingungen am Gatún-See“, erläutert die Behörde und betont, dass die Einschränkungen beim Tiefgang „keine Auswirkungen auf die Zahl der täglichen Schiffsdurchfahrten“ haben.
El Niño voraussichtlich mit Rekordniveau
Anlass sind Warnungen der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization, WMO), dass der aktuelle El Niño Rekordniveau erreichen könnte. Die gute Nachricht ist laut NOAA ist, dass die bevorstehende Hurrikansaison im Nordatlantik mit großer Wahrscheinlichkeit unterdurchschnittlich ausfallen wird. Damit gehen aber voraussichtlich auch geringere Niederschläge einher.






