Beim 1. FC Union Berlin könnte eine Personalie, die vor wenigen Tagen noch ziemlich klar schien, plötzlich Fahrt in eine andere Richtung aufnehmen. Rani Khedira steht beim Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Köln inzwischen weit oben auf der Liste für das defensive Mittelfeld. Nach übereinstimmenden Berichten sollen Gespräche zwischen den Kölnern und dem Management des 32-Jährigen laufen. Zwischen den beiden Vereinen soll es dagegen bislang noch keinen Kontakt gegeben haben.Für Union ist diese Entwicklung deshalb bemerkenswert, weil Khedira seine Zukunft erst vor anderthalb Wochen selbst ziemlich klar formuliert hatte. Nach dem Testspiel bei Dynamo Dresden sagte der Vizekapitän das: „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, wie wohl ich mich bei Union fühle. Das ist nach wie vor der Stand. Ich bin sehr froh, hier zu sein, und plane ganz normal mit Union in die Saison zu gehen.“

Dynamik rund um Rani Khedira vom 1. FC Köln

Dass sich daran etwas geändert hat, ist nicht bekannt. Einen Wechselwunsch des Mittelfeldspielers, dessen Vertrag noch bis Sommer 2027 laufen soll, gibt es nach aktuellem Stand nicht. Im Gegenteil: Khedira scheint weiterhin mit Union zu planen. Die neue Dynamik kommt von außen – und vor allem aus Köln.Denn der FC sucht dringend einen erfahrenen Spieler für das defensive Mittelfeld. Khedira passt exakt in das Anforderungsprofil: Bundesliga-Erfahrung, Führungsqualitäten und eine Rolle, die er bei Union seit Jahren ausfüllt. Kölns Sportchef Thomas Kessler hatte zuletzt deutlich gemacht, dass der Kader neben jungen Spielern auch Erfahrung und Führung benötigt.