Damit lag der Anteil der wegen Essstörung behandelten 10- bis 17-jährigen Mädchen 2024 bei fast der Hälfte aller behandelten Patientinnen und Patienten (48,1 Prozent). 20 Jahre zuvor hatte ihr Anteil bei 24,9 Prozent gelegen, wie es in der Mitteilung hieß.Magersucht ist die häufigste DiagnoseInsgesamt seien etwas mehr Menschen wegen Essstörungen behandelt worden. Die Zahl stieg zwischen 2023 und 2024 um 2,2 Prozent auf 12.400 Fälle. Die häufigsten Diagnosen waren 2024 laut Statistischem Bundesamt Magersucht mit 9000 Behandlungsfällen und Ess-Brech-Sucht, also Bulimie, mit 1300 Fällen.
Magersucht und Bulimie: Doppelt so viele Mädchen mit Essstörungen wie vor 20 Jahren
Von Essstörungen wie Bulimie und Magersucht sind vorwiegend Mädchen und junge Frauen betroffen – Tendenz steigend. 2024 mussten fast 6000 von ihnen in einer Klinik behandelt werden.










