Das Dilemma des Regierens in unruhigen Zeiten hat kürzlich Tim Klüssendorf beschrieben. Der Generalsekretär der SPD sagte, seine Partei habe bei der zurückliegenden Bundestagswahl 16 Prozent erzielt und gehöre damit eigentlich in die Opposition. Weil die Mehrheitsverhältnisse im Bund aber nichts anderes zuließen, regiere die SPD nun mit der Union. Das sei mühselig, aber immer noch besser, als der teils rechtsextremistischen AfD das Feld zu überlassen: „Dann mach' ich lieber noch mal einen Kompromiss mit der Union, als denen ein Stück Macht zu geben.“
Sachsen-Anhalt: Das harte Nein der CDU zur Linken passt nicht mehr in die Zeit
Die CDU beschwört ihre Unvereinbarkeit mit der Linken. Aber dieser dogmatische Ansatz passt nicht zu dem, was demnächst in Sachsen-Anhalt droht.









