Dieser Extremsommer hat auch auf der Insel massive Folgen. Fast drei Viertel Englands sind nach Angaben der Regierung in London mittlerweile von einer Dürre betroffen. 71,3 Prozent des Landesteils »befinden sich inzwischen im Dürrezustand, da sich die Lage nach einem trockenen Start in den August weiter verschlechtert hat«, erklärte das britische Umweltministerium am Montag. »Nirgendwo« im Vereinigten Königreich herrsche noch der Normalzustand.Parks und Felder, die zu dieser Jahreszeit normalerweise grün sind, sind ausgetrocknet und gelb. Gleichzeitig sanken vielerorts die Flusspegel, und Landwirte warnen vor möglichen Lebensmittelengpässen infolge von Missernten – und das in einem Land, das eigentlich für sein feuchtes Wetter bekannt ist.
Lesen Sie mehr über die neuesten Entwicklungen, Hintergründe und spannenden Lösungsansätze in unserem Themenspezial.
Äußerst trocken ist es auch in anderen Teilen Europas. Einer AFP-Analyse zufolge erlebten 95 Prozent der französischen Festlandgebiete und 99 Prozent der Schweiz im Juli Dürrebedingungen. AFP stützt sich dabei auf Daten des Europäischen Dürreobservatoriums, das die Situation in Europa seit 2012 überwacht.Infolge der Hitze sind die Pegel vieler europäischer Flüsse drastisch gefallen, darunter die des Rheins, der Donau, der Elbe und der Weichsel.Im Juni und Juli war es in Westeuropa so heiß wie nie zuvor in den beiden Sommermonaten. Die Durchschnittstemperatur lag bei 21,62 Grad – und damit über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2022. Das teilte das EU-Beobachtungsprogramm Copernicus mit. Der Wert spiegle »die außergewöhnlich anhaltende Hitze« in diesem Sommer wider.













