Idylle und Katastrophe lagen am vergangenen Sonntag in Charlottenburg-Wilmersdorf nah beieinander. Im Strandbad Halensee, das als eleganter Badespot mit Côte-d’Azur-Feeling gilt, ist am vergangenen Sonntag ein 23-jähriger Mann ertrunken.
Wie die dpa berichtet, haben Taucher den Mann gefunden, nachdem Mitarbeiter und Badegäste nach ihm gesucht hatten. Zunächst wurde versucht, den Mann zu reanimieren, jedoch erfolglos. Mehrere Beteiligte wurden danach psychologisch betreut. Es ist die 14. Person, die 2026 in Berliner Gewässern ertrunken ist. Im gesamten vergangenen Jahr waren es neun.
Bad schließt bis Mittwoch
Das Strandbad Halensee wird nicht von den Berliner Bädern, sondern privat bewirtschaftet. Auf dem Gelände sind auch ein Café, ein Bistro und eine Brasserie untergebracht. „Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Unfall“, teilt das Unternehmen online mit. Aus Pietätsgründen bleibt das gesamte Gelände bis einschließlich Mittwoch geschlossen.
„Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei der betroffenen Person, ihrer Familie, ihren Freunden und allen Angehörigen sowie bei allen Menschen, die dieses tragische Ereignis miterleben mussten oder davon betroffen sind“, heißt es dort weiter.








