Kinder in bäuerlicher Umgebung bekommen seltener Asthma, Heuschnupfen oder Allergien. Eine neue Studie findet erstmals die verantwortlichen Bakterien.
Aufwachsen mit dem Bauernhof-Effekt: Kinder im bayrischen Lenggries
David McLain/Aurora Photos/imago
Forschende nennen es den Bauernhof-Effekt: Wachsen Kinder in einer bäuerlichen Umgebung auf, bekommen sie deutlich seltener Asthma, Heuschnupfen oder Allergien als zum Beispiel Kinder aus Städten. Studien weltweit haben diesen Unterschied bestätigt. Die ganz genauen Gründe waren aber bisher nicht geklärt.
Die langjährige Hypothese: Wenn Kinder auf Höfen mehr mit Umweltkeimen konfrontiert sind und ihr Immunsystem dadurch trainiert wird, läuft es weniger Gefahr, später zum Beispiel harmlose Blütenpollen als gefährlichen Feind zu sehen, wie das etwa bei Heuschnupfen der Fall ist. Welche Bakterien es aber genau sind, die vor Allergien und Asthma schützen, konnten Forschende nun zum ersten Mal in einer Studie identifizieren.






