Chatbots sind praktisch, um Texte zu optimieren oder eine E-Mail an den Chef zu verfassen. Das spart Zeit und trägt zur vielbeschworenen Produktivitätssteigerung bei. Ebenso häufig wird generative KI allerdings auch genutzt, um Recherchen abzukürzen oder gleich eine komplette Abschlussarbeit zu verfassen. Anthropic will mithilfe eines unsichtbaren Wasserzeichens in seinen Claude-Modellen diese Form des Betrugs künftig erschweren.

Wie KI-Schummelei unterbunden werden soll

Um den Einsatz von KI besser nachvollziehen zu können, integriert Anthropic jetzt ein unsichtbares Wasserzeichen in Claude-Texte. Das werde weder die Bedeutung noch die Lesbarkeit verändern, aber beim Kopieren und Einfügen als unsichtbarer Hinweis erhalten bleiben. Dieser Schritt solle zudem dabei helfen, Diebstahl oder das Kopieren von Werken zu verhindern. Anthropic kommt damit den Vorgaben eines EU-Gesetzes nach, das das Ziel verfolgt, den Einsatz von KI transparenter zu gestalten. Claude-Modelle, die ab dem 2. August veröffentlicht werden, unterstützen die Kennzeichnung von Beginn an. Laut Anthropic wird zudem daran gearbeitet, das unsichtbare Wasserzeichen auch in ältere Modelle zu integrieren. Die Kennzeichnung gilt weltweit für alle von Claude erzeugten Inhalte.