An einem komplett überarbeiteten Kalender arbeiten aktuell die Thunderbird-Entwickler. Dabei gewähren die Designer schon jetzt einen ersten Einblick in die neue Oberfläche – ganz im Sinne des Open-Source-Prinzips des freien E-Mail-Clients. Anwender sollen den neuen Kalender schrittweise erhalten, die Entwickler rufen die Nutzer zu Rückmeldungen auf. Die erste Version wird also explizit nicht das Endprodukt darstellen.
Die derzeit geplante Oberfläche ist in drei Bereiche unterteilt: Kalender-Raster, Navigationsleiste und Seitenleiste für Kalender und Datenquellen. Ersteres bietet Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahresansichten, je nach aktueller Einstellung. Über die Navigationsleiste können Anwender zwischen unterschiedlichen Ansichten und Zeiträumen wechseln. Die Seitenleiste lässt sich einklappen, falls diese Optionen nicht oft benötigt werden – zum Beispiel weil man nur einen Kalender pflegt.
Prinzipiell ähnelt das neue Design also dem Aufbau des jetzigen Kalenders in Thunderbird, vereinfacht die Oberfläche aber. Laut Ankündigung will das Projekt explizit mit den proprietären Angeboten von Google, Microsoft und Apple konkurrieren können. Thunderbird schreibt selbst, dass das aktuelle Design nicht dem Stand der Technik entspräche.








