Insgesamt fünf Sicherheitslücken bedrohen IBM Db2, Angreifer können unter anderem unverschlüsselte Passwörter einsehen oder sogar Schadcode ausführen. Zurzeit gibt es von IBM keine Hinweise, dass Angreifer bereits Instanzen attackieren.
Verschiedene Gefahren
Am gefährlichsten gilt eine Schwachstelle (CVE-2026-10534 „hoch“), die den Import von IXF-Dateien betrifft. Dabei kommt es der knappen Beschreibung der Lücke zufolge zu Speicherfehlern, sodass Schadcode auf Systeme gelangen kann.
Über eine weitere Lücke mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ (CVE-2026-10543) können sich Angreifer auf einem nicht näher beschriebenen Weg höhere Nutzerrechte verschaffen. Das ist in der Regel ein lohnender Ausgangspunkt für weitere Attacken.
Ferner sind unbefugte Zugriffe auf Kennwörter im Klartext vorstellbar (CVE-2026-18097 „mittel“), Berechtigungsprüfungen können umgangen werden (CVE-2026-16480 „mittel“) und Angreifer können DoS-Attacken ausüben (CVE-2026-18096 „niedrig“).






