Stand: 11.08.2026 • 11:50 Uhr

Ein syrisches Gericht hat den gestürzten Präsidenten Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ihm wurden unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Assad hält sich wohl weiter in Russland auf.

Ein syrisches Gericht hat den gestürzten Präsidenten des Landes Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ihm wurde vorsätzlicher Mord an mehreren Menschen, Folter, willkürliche Inhaftierung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Assad hält sich derzeit in Russland auf, eine Auslieferung ist nicht absehbar.

Das Urteil in der Hauptstadt Damaskus wurde live im syrischen Staatsfernsehen verlesen. Auch Assads Bruder Mahir al-Assad, sein Cousin Atef Nadschib, sowie weitere Vertreter der gestürzten Regierung wurden in Abendwesenheit zum Tode verurteilt. Ihnen wurde vorsätzlicher und geplanter Mord sowie Folter mit Todesfolge zur Last gelegt.

Jubel bei Urteilsverkündung