PfadnavigationHomeRegionalesSachsenWeniger Unterrichtsausfall und Modernisierung der LehrpläneStand: 10:11 UhrSachsen will alle Lehrpläne an den Schulen bis 2030 modernisieren (Symbolbild). Quelle: Hendrik Schmidt/dpaSachsens Kultusminister will den Unterrichtsausfall weiter senken und setzt auf gerechtere Verteilung der Lehrkräfte. Damit werden erneut Lehrerinnen und Lehrer an andere Schulen abgeordnet.Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) verspricht eine weitere Reduzierung des Unterrichtsausfalls an den Schulen. «Das werden wir auch erreichen», sagte er bei der Vorstellung des neuen Schuljahres. Im vergangenen Schuljahr habe man gerade an den Oberschulen die Unterrichtsausfälle um über 20 Prozent senken können. «Deshalb bleibt weiter das oberste Gebot, dass mehr Unterricht an unseren Schulen stattfindet, weniger Unterricht ausfällt.»Abordnungen von Lehrern an andere Schulen gehen weiterEin Mittel werden Abordnungen von Lehrern an andere Schulen bleiben, an denen der Lehrermangel besonders groß ist. «Die größte Herausforderung bleibt die gerechte Verteilung der zur Verfügung stehenden Lehrerinnen und Lehrer auf ganz Sachsen», betonte der Minister.Sachsen modernisiert bis 2030 alle LehrpläneAls zweiten Schwerpunkt nannte Clemens die Modernisierung der Lehrpläne bis zum Jahr 2030. Erstmals seit 2004 werden sämtliche 528 Lehrpläne aller Fächer und Schularten überarbeitet. Zudem sollen die Lehrpläne den Schülern mehr Kompetenzen vermitteln sowie gesellschaftliche und bildungspolitische Entwicklungen aufgreifen. «Dazu zählen neben Demokratie- und Medienbildung auch sprachliche Bildung», hieß es.Das Handyverbot gilt nun nicht mehr nur an Grundschulen, sondern bis zur Klassenstufe 8.dpa-infocom GmbH