Stand: 11.08.2026 • 09:13 Uhr

Köln und Düsseldorf möchten einen Modellversuch mit dem sogenannten Drogen-Mikrohandel starten. Vorbild ist Zürich. Dort wird er in "Drogenkonsumräumen" geduldet - mit einigem Erfolg.

Von Thomas Wagner, ARD Genf

Geht es um Fragen rund um die Drogenproblematik, ist Florian Meyer der richtige Ansprechpartner. Er ist bei der Stadt Zürich zuständig für eine Abteilung mit der ein wenig sperrigen Bezeichnung "Soziale Einrichtungen und Betriebe, Schadensminderung illegale Substanzen". Doch wenn die Rede auf "illegale Substanzen", also in der Regel Drogen, kommt, kennt sich Meyer aus wie nur wenige.

"Eigentlich ist der sogenannte Mikrohandel auch bei uns verboten, wie Rauschgifthandel ganz generell", sagt er. Und dennoch, schiebt er schnell nach, werde dieser Mikrohandel geduldet. Er darf sich aber nicht für jedermann sichtbar abspielen.