PremiumMeine FinanzenAktienF.A.Z. Premium FinanzenBörsencrashs : Wie kleine Schocks für große Gefahr sorgen11.08.2026, 07:42Lesezeit: 3 Min.Ein Hedgefonds kollabiert, die Aktienkurse an der Börse in Seoul stürzen ab und erholen sich. Alles halb so wild? Wer diese Ereignisse als Rauschen abtut, könnte auf dem Holzweg sein.Börsencrashs sind eher selten. Doch sie verstellen den Blick auf die Börse. Denn das Unheil kommt nicht immer mit Getöse daher.Zwei Ereignisse der vergangenen Wochen gingen scheinbar spurlos vorüber. Zum einen, dass der Hedgefonds „Situational Awareness“ des deutschen Junginvestors und „KI-Gurus“ Leopold Aschenbrenner ein fremdfinanziertes Portfolio aus KI-Wetten mit einem Volumen von 16 Milliarden Dollar abwickeln musste – was Anleger und Investoren als Randnotiz wahrnahmen. Zum anderen brach der südkoreanische Leitindex Kospi Ende Juli innerhalb von 48 Stunden um mehr als 20 Prozent ein, erholte sich wieder um 25 Prozent und hat sich mittlerweile wieder stabilisiert. Auch das nahmen die Akteure an den Börsen fast gleichmütig hin.
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