Quelle: dpa Sachsen
11. August 2026, 5:00 Uhr
Lachsfischarten wie die Bachforelle in der Bode im Harz leiden besonders unter steigenden Temperaturen und sinkenden Pegelständen. (Archivbild)
© Matthias Bein/dpa
Niedrige Flusspegelstände und anhaltend hohe Temperaturen haben in Sachsen-Anhalt bislang noch nicht für ein größeres Fischesterben in Gewässern gesorgt. Ein sogenannter «Fischnotfallanhänger», mit dessen Hilfe abgefischte Bestände transportiert oder Frischwasser in gefährdete Gewässer gepumpt werden kann, sei bislang von keinem Mitgliedsverein angefordert worden, sagte Martin Schwabe, Sprecher des Landesanglerverbands in Sachsen-Anhalt, der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist eigentlich ein ganz gutes Zeichen. Ich hoffe, dass das auch so bleibt.» Für eine Entwarnung sei es allerdings zu früh. Bereits während der ersten Hitzetage im Juli hätten mehrere Vereine für Gewässer mit besonders gestressten Fischbeständen Angelverbote ausgesprochen, die zum Teil immer noch nicht aufgehoben worden seien, so Schwabe.











