Es ist noch nicht viel zu sehen. Gemessen an dem, was hier in den kommenden Jahren entstehen soll, wirkt die Baustelle sogar erstaunlich unspektakulär. Ein paar Betonbauteile ragen auf der Festlandseite aus dem Boden, Bagger bewegen Erdreich, am Ufer werden Spundwände gesetzt. Und doch beginnt sich das Bild zu verändern. Die neue Peenestrombrücke bei Wolgast wächst.

Knapp zweieinhalb Monate nach dem offiziellen Baustart am 21. Mai haben auf der Festlandseite die Betonarbeiten für die ersten aufsteigenden Pfeilerbauteile begonnen. Es sind die ersten Teile des künftigen Tragwerks, die deutlich über das Gelände hinauswachsen. Sie werden später den rund 1,4 Kilometer langen Brückenüberbau über den Peenestrom tragen.

Damit wird das größte Straßenbauprojekt Mecklenburg-Vorpommerns erstmals auch für Außenstehende sichtbar. Noch dominiert auf der Baustelle die Arbeit im Untergrund. Doch während auf der Festlandseite bereits Beton in die Höhe wächst, wird gleichzeitig im Peenestrom der nächste große Bauabschnitt vorbereitet.

Ostsee

Tourismus in MV: „Dass der Klimawandel uns hilft, ist eine Wunschvorstellung“