Der Attentäter des CSD wurde in Berlin bestattet. Wie gehen andere deutsche Städte mit der Tatsache um, dass auch Mörder beigesetzt werden müssen?
Ein bewusster Ort der Erinnerung statt einem Wallfahrtsort für den Täter
Soeren Stache/dpa
Am vergangenen Dienstag wurde Abdul B. auf dem Landschaftsfriedhof Gatow im Berliner Bezirk Spandau beigesetzt, „im sehr kleinen Familienkreis ohne Öffentlichkeit“, wie Jörn Iffländer, Pressesprecher der Polizei Berlin, der taz sagte.
Abdul B. ist der Attentäter, der am 25. Juli 2026 auf dem Berliner CSD eine Frau tötete und 31 Personen verletzte. Bei der Toten handelt es sich um eine Mutter aus Polen, die mit ihrer Tochter in Berlin war. Einen Tag nach dem Anschlag erschoss die Polizei Abdul B. bei einem Einsatz. Zur Begründung führt sie an, dass Abdul B. sie mit einer Stichwaffe bedroht habe.







