Eine Swiss-Maschine hat wegen einer Powerbank außerplanmäßig landen müssen. Es ist bereits der zweite Vorfall innerhalb von zwei Wochen, bei dem elektronische Geräte einen Flieger der Lufthansa-Tochter zu einer Landung gezwungen haben.Der Swiss-Flug LX 52 war am Sonntagabend in Zürich gestartet. In den frühen Morgenstunden landete die Maschine in Dublin, statt wie geplant nach Boston zu fliegen. »Grund dafür war eine Rauchentwicklung an Bord, die von einer Powerbank verursacht worden war«, wie Swiss mitteilte. In solchen Fällen werde ein Notsignal abgesetzt, um Landepriorität zu erhalten. Es handle sich aber nicht um eine Notlandung. Die 206 Passagiere wurden laut der Fluggesellschaft in Hotels gebracht, man kümmere sich um ihre Weiterreise.

Bereits Ende Juli war ein Swiss-Flug von Zürich nach New York wegen Rauch in der Kabine außerplanmäßig in Bangor im US-Bundesstaat Maine gelandet. Ursache war eine Ladebox für Kopfhörer. Sie war zwischen die Sitze gefallen, eingeklemmt und beschädigt worden. Laut Swiss gilt eine solche Box wegen ihrer Ladefunktion ebenfalls als Powerbank.Powerbanks dürfen seit Januar in allen Airlines der Lufthansa-Gruppe nicht mehr an Bord gebraucht oder geladen werden . Sie können zwar im Handgepäck mitgeführt werden, aber sie dürfen nur am Körper getragen, in der Sitztasche oder unter dem Sitz verstaut werden. In das Handgepäckfach über den Sitzen dürfen sie nicht.