Wenn es um Cyberangriffe auf Unternehmen geht, wird häufig von Phishing-Attacken oder Social Engineering berichtet, mit denen sich Angreifer:innen Zugriff auf die Systeme verschafft haben. Allerdings gibt es eine große Anzahl an Unternehmen, die die sensiblen Daten von Kund:innen und eigenen Mitarbeiter:innen im Grunde freiwillig an Personen schicken, die sie nie zu Gesicht bekommen sollten.Anzeige
So landen vertrauliche Mails bei Dritten
Vor diesem gravierenden Sicherheitsproblem warnt jetzt der Sicherheitsforscher Cory Solovewicz in einem Bericht von Wired. Er erhielt seit Dezember 2024 mehr als 400.000 E-Mails, die eigentlich nicht für seine Augen gedacht waren. Dabei handelt es sich nicht um Newsletter oder Spam, sondern um echte Nachrichten von Personen und Unternehmen, die sensible Daten und Unternehmensgeheimnisse beinhalten.
Solovewicz erhält die Mails, weil er die Domains „@noreply.us“ und „@noreply.net“ besitzt. Laut dem Sicherheitsforscher nutzen manche Unternehmen und Privatpersonen diese Domains, um Mails zu testen oder um fälschlicherweise sicherzustellen, dass die Mail nie einen Empfänger findet. So stellen Unternehmen etwa die E-Mail-Adressen von ehemaligen Mitarbeiter:innen auf No-reply-Adressen um.Anzeige







