Durchschnittlich alle 18 Minuten ist im vergangenen Jahr ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Wie das Statistische Bundesamt berichtet , verunglückten im Jahr 2025 rund 29.270 Menschen unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen. Damit kamen sieben Prozent mehr Kinder zu Schaden als im Jahr 2024. Die Zahl der getöteten Kinder stieg 2025 gegenüber 2024 von 53 auf 74.
Die meisten Kinder, die 2025 im Straßenverkehr verunglückten, saßen auf einem Fahrrad (34 Prozent). Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 31 Prozent mit dem Auto, 20 Prozent zu Fuß und acht Prozent mit einem E-Scooter unterwegs.Seit Beginn der Neunzigerjahre war die Zahl der Unfälle mit Kindern lange rückläufig. Verunglückten damals mehr als 50.000 Kinder pro Jahr, sank die Zahl im Jahr 2010 erstmals unter 30.000. Seitdem stagniert die Zahl der Verletzten weitgehend, mit Ausnahme der Coronajahre 2020 und 2021, wo sich deutlich weniger Unfälle ereigneten. Tödlich verunglückten 1991 noch 511 Kinder.
Blickt man nur auf die Todesopfer, stieg die Zahl der Kinder, die in Pkw mitgefahren waren, 2025 am stärksten an: von 21 auf 31. Einen größeren Anstieg gab es auch bei getöteten Kindern, die mit Fahrrädern unterwegs waren (von 8 auf 13). Mit E-Scootern verunglückten vier Kinder tödlich (2024: null)Kinder zwischen 6 und 14 Jahren verunglückten montags bis freitags besonders häufig in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Das sei die Zeit, zu der sich Kinder in diesem Alter üblicherweise auf dem Weg zur Schule befänden und zu der besonders viele Kinder unterwegs seien, schreibt das Bundesamt.










