Um derzeit laufenden Attacken auf Metabase entgegenzuwirken, müssen Admins einen dagegen abgesicherte Version installieren und noch weitere Schritte vollziehen. Da Angreifer nach erfolgreichen Attacken Instanzen vollständig kompromittieren, müssen Admins jetzt zügig handeln.
Metabase ist eine Business-Intelligence-Plattform auf Open-Source-Basis. Unternehmen realisieren darüber unter anderem Datenvisualisierungen und binden verschiedene Datenbanken ein. Die Software nimmt demzufolge eine zentrale Position in Firmen ein und ist ein lohnendes Angriffsziel.
Die Sicherheitslücke
Einer Warnmeldung zufolge gilt die Schwachstelle als „kritisch“ und ist mit dem höchstmöglichen CVSS Score 10 von 10 eingestuft. Es gilt also höchste Dringlichkeitsstufe. Eine CVE-Nummer wurde offensichtlich bislang nicht vergeben.
In einem weiteren Beitrag führen die Entwickler Details zu den Attacken aus. Sie geben an, dass Angreifer SQL-Schadcode auf verwundbare Instanzen schieben und ausführen. Im Anschluss machen sie sich zum Admin und übernehmen die volle Kontrolle.







