Das Pentagon hat Vertreter der US-Rüstungsindustrie dazu aufgefordert, die Produktion und Lieferung von Waffen rasch zu steigern. Das berichten die »Washington Post« und der US-Sender CNN übereinstimmend unter Berufung auf eine Mitteilung eines Ministeriumsvertreters. Pentagon-Sprecher Sean Parnell bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit des Dokuments. Es fällt in eine Zeit, in der Experten und Berichte von US-Medien zuletzt immer wieder auf schwindende Waffenreserven im US-Militär als Folge des Irankriegs hingewiesen hatten. US-Präsident Donald Trump wies das zurück.Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Steve Feinberg habe Vertretern der Rüstungsindustrie am Mittwoch eine Frist von maximal drei Wochen übermittelt, um Pläne vorzulegen, die schnellere Liefertermine und/oder eine gesteigerte Produktion für kritische Fähigkeiten vorsähen, zitieren CNN und die »Washington Post« aus dem Dokument. Laut der Zeitung soll Feinberg darin eine klare Erwartung geäußert haben: »Jahrelange Entwicklungszyklen sind nicht akzeptabel.« Man müsse die Pläne drastisch beschleunigen und die Produktionskapazitäten jetzt ausbauen, zitiert ihn die »Washington Post« weiter.
Was der Pentagon-Sprecher sagtSeit dem ersten Tag von Pete Hegseth als US-Verteidigungsminister konzentriere sich das Pentagon darauf, einen Wandel hinsichtlich der Geschwindigkeit, Kapazität und Schlagkraft der amerikanischen Verteidigungsindustrie herbeizuführen, betonte Parnell in einem Statement. Hegseths Stellvertreter Feinberg arbeite daran, ein veraltetes Beschaffungssystem zu reformieren. »Direkt mit führenden Vertretern der Industrie zusammenzuarbeiten, um die Produktion zu beschleunigen, ist nichts Neues.«











