Vier Dinge dürfen mit: eine 0,5-Liter-Wasserflasche, Babynahrung samt Fläschchen, Kekse und Reiswaffeln. Die letzten beiden nur für Kleinkinder.So steht es seit Kurzem auf der Website von Karls, über einem rot durchgestrichenen Picknickkorb. Die Einblendung erscheint beim Aufruf der Seite, unabhängig vom Standort. Über die verschärfte Fassung berichtete zuerst der Berliner Kurier. In sozialen Netzwerken kamen binnen Tagen weit über tausend Kommentare zusammen.Ostdeutschland ist Karls-Kernland. Acht der elf Standorte liegen hier: die Erlebnis-Dörfer in Rövershagen, Zirkow auf Rügen, Koserow auf Usedom, Elstal bei Berlin und Döbeln in Mittelsachsen, dazu das Pier7 in Warnemünde, das Rittergut in Loburg und das PopUp Festival in Wernigerode.

Was ein Tag bei Karls wirklich kostet

Der Eintritt ist frei, das stimmt. Wer aber Achterbahn, Traktorbahn oder Eiswelt nutzen will, zahlt – pro Fahrt oder über die Tageskarte.Und die ist nach Angaben des Unternehmens je nach Ort unterschiedlich teuer: ab 15 Euro pro Person in Rövershagen und Elstal, ab 11 Euro in Döbeln, ab 7,50 Euro in Koserow, Zirkow und Wernigerode. Für Kinder unter zwei Jahren oder unter 90 Zentimetern entfällt sie.Eine vierköpfige Familie in Elstal ist damit bei 60 Euro, bevor sie irgendetwas gegessen hat. Genau an dieser Stelle setzt die Kritik an.