Es ist sieben Jahre her, als CSU-Chef Markus Söder sich die Forderung der Frauenunion (FU) zu eigen machte und seiner Partei eine Frauenquote bis in die Kreisvorstände auferlegen wollte. Das scheiterte, der Parteitag geriet zum Desaster und wurde als erste Schlappe für den damals noch recht neuen Parteivorsitzenden interpretiert. Danach rückte Söder von der Idee ab, auch wenn die Frauenunion daran festhält. Denn von alleine hat sich nichts verbessert. Kurz vor der Landesversammlung der FU – und nach den die Frauen ernüchternden Kommunalwahlen – bringt deren Chefin Ulrike Scharf das Thema zur Wiedervorlage.