Aufruhr im Wahlkreis Zollernalb: Nach den Drogenvorwürfen gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten drängt die lokale Parteijugend auf Konsequenzen.

„Ich bin der Auffassung, dass man Konsum und Verkehrssicherheit schwer unter einen Hut bekommt“: CDU-Doppelmoral-Akrobat Bareiß

Elisa Schu/dpa

Mit dem Staatsanwalt kommen die Rücktrittsforderungen: Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass der baden-württembergische CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß bei einem Autounfall Mitte Juli unter Drogen gestanden haben könnte, folgen aus seiner Partei nun die ersten Rufe nach Konsequenzen.

So fordert die Junge Union in Bareiß' Wahlkreis Zollernalb den CDU-Mann auf, sein Bundestagsmandat zurückzugeben. Das wäre ein Zeichen des Respekts gegenüber den Wählerinnen und Wählern. „Ein Mandat im Deutschen Bundestag ist kein Besitzstand, sondern stellt in erster Linie einen Vertrauensvorschuss der Wählerinnen und Wähler dar“, so die Parteijugend. „Diesen Vertrauensvorschuss hat Thomas Bareiß restlos verspielt.“