Sohn Hunter berichtet: Krebs bei Joe Biden hat sich ausgebreitet und verursacht grosse SchmerzenDer ehemalige US-Präsident Joe Biden leidet an einer besonders aggressiven Form von Prostatakrebs. Sein Sohn Hunter schildert den kräftezehrenden Kampf gegen die Krankheit – und wünscht sich, sein Vater würde sich öfter mal beschweren.09.08.2026, 07.12 Uhr2 LeseminutenHunter Biden hat über den sich verschlechternden Gesundheitszustand seines Vaters Joe berichtet.AP(dpa) Der Prostatakrebs des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Joe Biden hat sich laut Angaben seines Sohns Hunter ausgebreitet und verursacht Schmerzen. In einem Interview des britischen Senders BBC sagte er, der Krebs habe sich in die Knochen des 83-Jährigen ausgebreitet und auch darüber hinaus Metastasen gebildet. Für seinen Vater sei es «sehr schmerzhaft» und «sehr kräftezehrend», der Krebs mache es ihm wirklich schwer. «Es ist wirklich traurig, das mit anzusehen.»Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.«Das Einzige, was ich über meinen Vater und seinen aktuellen Gesundheitszustand sagen kann, ist: Ich wünschte, er würde sich öfter beschweren», sagte Hunter Biden. «Mein Vater ist bis heute der Mittelpunkt unserer Familie», sagte er. «Er ist der beste Vater, der beste Ehemann, der beste Grossvater.»Besonders aggressiver KrebsDer demokratische Amtsvorgänger von Donald Trump hatte seine Krebserkrankung im Mai 2025 bekanntgemacht – nur wenige Monate nach dem Abschied aus dem Weissen Haus. Laut früheren Angaben seines Büros handelt es sich um eine besonders aggressive und weit fortgeschrittene, aber behandelbare Form der Krankheit. Im Oktober vergangenen Jahres wurde mitgeteilt, er unterziehe sich im Kampf gegen den Prostatakrebs einer Strahlentherapie und Hormonbehandlung.Biden war im Januar 2025 aus dem Amt geschieden. Seitdem tritt er nur noch selten öffentlich auf. Eigentlich hatte er für die Demokraten bei der Präsidentenwahl 2024 als Kandidat antreten wollen. Allerdings nahmen im Wahljahr die Bedenken zu, Zweifel an seiner körperlichen und mentalen Verfassung wurden auch innerhalb der eigenen Partei zunehmend lauter. Angesichts des steigenden Drucks zog sich Biden wenige Monate vor der Wahl aus dem Rennen zurück. Stattdessen kandidierte seine Vizepräsidentin Kamala Harris, die die Wahl gegen den Republikaner Trump verlor.Passend zum Artikel