Berlin (dpa/bb) - Erneut hat sich ein E-Scooter-Fahrer bei einem Sturz in Berlin schwer verletzt. Der 52-Jährige kam mit lebensbedrohlichen multiplen Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Er habe in ein künstliches Koma versetzt werden müssen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stürzte der Mann am Freitagabend gegen 19.40 Uhr ohne Beteiligung anderer auf der Allee der Kosmonauten in Marzahn-Hellersdorf. Dabei soll der 52-Jährige mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen und regungslos liegen geblieben sein. Eine Radfahrerin, die hinter dem Mann fuhr, eilte ihm zu Hilfe und leitete Reanimationsmaßnahmen ein, bis Rettungskräfte den Mann weiter versorgten.Mehrfach schwere Unfälle In den vergangenen Wochen gab es mehrere schwere Unfälle mit E-Scootern in Berlin. Mitte Juli starb ein 50-Jähriger, nachdem er in Kreuzberg mit einem Auto zusammengestoßen und mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden war. Anfang Mai starb eine 59 Jahre alte E-Scooter-Fahrerin in Berlin-Mitte ebenfalls nach einem Zusammenstoß mit einem Wagen. Sie kam noch ins Krankenhaus, erlag aber dort ihren Verletzungen. Hier starb Mitte Juli eines E-Scooters bei einem Unfall. (Archivbild) Soeren Stache/dpaEine 14-Jährige überlebte im April einen Unfall in Neukölln nicht. Sie war zusammen mit einer Gleichaltrigen auf einem E-Scooter unterwegs und stieß mit einem Auto zusammen. Das Mädchen wurde noch reanimiert und kam in eine Klinik, starb aber später. Das andere Mädchen erlitt schwere Kopfverletzungen. Bundesweit mehr Unfälle Die Polizei registrierte bundesweit im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt fast 16.500 E-Scooter-Unfälle - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 38 Prozent. Gemessen an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten in Deutschland machten 2025 die Fälle mit Beteiligung von E-Scooter-Fahrern aber nur einen geringen Anteil aus. Doch der starke Anstieg beunruhigt Fachleute - vor allem auch wegen des Alters der Beteiligten. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft verunglücken am häufigsten 15- bis 17-Jährige, mehr als die Hälfte der Verunglückten war jünger als 25 Jahre.Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2023 in privaten Haushalten 1,4 Millionen E-Scooter. Hinzu kommen mehr als 200.000 Leihscooter, die überwiegend in Großstädten unterwegs sind.© dpa-infocom, dpa:260808-930-501667/1
E-Scooter-Fahrer nach Sturz in Berlin in Lebensgefahr
Berlin (dpa/bb) - Erneut hat sich ein E-Scooter-Fahrer bei einem Sturz in Berlin schwer verletzt. Der 52-Jährige kam mit lebensbedrohlichen multiplen Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Er habe in ein künstliches Koma versetzt werden müssen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stürzte der Mann am Freitagabend gegen 19.40 Uhr ohne Beteiligung anderer auf der Allee der Kosmonauten in Marzahn-Hellersdorf. Dabei soll der 52-Jährige mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen und regungslos liegen geblieben sein. Eine Radfahrerin, die hinter dem Mann fuhr, eilte ihm zu Hilfe und leitete Reanimationsmaßnahmen ein, bis Rettungskräfte den Mann weiter versorgten.Mehrfach schwere Unfälle In den vergangenen Wochen gab es mehrere schwere Unfälle mit E-Scootern in Berlin. Mitte Juli starb ein 50-Jähriger, nachdem er in Kreuzberg mit einem Auto zusammengestoßen und mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden war. Anfang Mai starb eine 59 Jahre alte E-Scooter-Fahrerin in Berlin-Mitte ebenfalls nach einem Zusammenstoß mit einem Wagen. Sie kam noch ins Krankenhaus, erlag aber dort ihren Verletzungen. Hier starb Mitte Juli eines E-Scooters bei einem Unfall. (Archivbild) Soeren Stache/dpaEine 14-Jährige überlebte im April einen Unfall in Neukölln nicht. Sie war zusammen mit einer Gleichaltrigen auf einem E-Scooter unterwegs und stieß mit einem Auto zusammen. Das Mädchen wurde noch reanimiert und kam in eine Klinik, starb aber später. Das andere Mädchen erlitt schwere Kopfverletzungen. Bundesweit mehr Unfälle Die Polizei registrierte bundesweit im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt fast 16.500 E-Scooter-Unfälle - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 38 Prozent. Gemessen an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten in Deutschland machten 2025 die Fälle mit Beteiligung von E-Scooter-Fahrern aber nur einen geringen Anteil aus. Doch der starke Anstieg beunruhigt Fachleute - vor allem auch wegen des Alters der Beteiligten. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft verunglücken am häufigsten 15- bis 17-Jährige, mehr als die Hälfte der Verunglückten war jünger als 25 Jahre.Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im Jahr 2023 in privaten Haushalten 1,4 Millionen E-Scooter. Hinzu kommen mehr als 200.000 Leihscooter, die überwiegend in Großstädten unterwegs sind.© dpa-infocom, dpa:260808-930-501667/1








