Es ist offenbar doch nicht so einfach, in einem dicht besiedelten Wohngebiet eine sechsspurige Autobahn zu bauen. Die angekündigte Machbarkeitsuntersuchung für die Verlängerung der A100 im Osten von Berlin lässt weiter auf sich warten. Dass beim Weiterbau des Stadtrings Häuser abgerissen werden müssen, scheint aber bereits klar zu sein.
Es geht um ein umstrittenes Verkehrsprojekt. Der 17. Bauabschnitt der A100 soll über Treptow hinaus nach Friedrichshain und Lichtenberg führen. Ein Ingenieurkonsortium prüft im Auftrag des Bundes, wie die Autobahn trassiert werden soll. Es geht auch um wichtige Details – zum Beispiel darum, ob die Spree untertunnelt oder überbrückt wird.
Anfangs hieß es, dass der Bund die Machbarkeitsuntersuchung 2025 vorstellt. Dann war von Sommer, schließlich von Herbst 2026 die Rede. Jetzt heißt es, dass sie „noch 2026“ abgeschlossen wird. Diese Nachricht überbrachte Verkehrs-Staatssekretär Arne Herz (CDU) drei Grünen-Abgeordneten, die den Senat zur A100 befragt hatten.
Verkehr
Erst Liebe, heute Hass: Was wird aus der Autobahn A100 in Berlin?






