Das ugandische Parlament hat die Entsendung von Soldaten in den Gazastreifen als Teil der Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) gebilligt. In einer Sitzung stimmten die Abgeordneten diese Woche einem Antrag der Regierung zu, wonach ein Kontingent der Uganda People's Defence Force (UPDF) entsendet werden soll.
Die Internationale Stabilisierungstruppe soll künftig für Sicherheit im Gazastreifen sorgen und ist Teil der Bemühungen unter Federführung von US-Präsident Donald Trump, den Gazakrieg beizulegen. Bislang haben auch Marokko, Indonesien und Albanien bereit erklärt, sich zu beteiligen.Wann der Einsatz der Truppe beginnen soll, ist derzeit noch offen. Das israelische Sicherheitskabinett erteilte Ende Juli eine Genehmigung, damit ein Teil der ISF sowie auch Vertreter der palästinensischen Übergangsverwaltung demnächst in einem begrenzten Bereich in Rafah im Süden des Gazastreifens ihre Arbeit aufnehmen können.
Der sogenannte Friedensrat, dem Donald Trump vorsitzt, hat derweil seinen ersten Auftrag für den Wiederaufbau in Gaza veröffentlicht. Es geht demnach um eine Militärbasis. Das berichtet der britische »Guardian« exklusiv . Eine Firma aus dem US-Bundesstaat Louisiana soll einen Außenposten für ein 150 Mann starkes Expeditionskorps aus Marokko errichten. Das Unternehmen hat bereits im Irak für die US-Regierung gearbeitet.










