So berichtet der Sender unter Berufung auf drei mit den Vorgängen vertraute Personen, Generalstabschef Dan Caine führe derzeit vertrauliche Gespräche, in welchen es um einen Ausweg aus dem Militäreinsatz gehe. Grund sei, dass Caine davon ausgehe, Trumps Kriegsziele ließen sich allein mit Lufteinsätzen nicht erreichen.In mehreren Gesprächen mit Kabinettsmitgliedern habe Caine die Möglichkeit eines Ausstiegs aus dem Krieg angesprochen, heißt es weiter – unter anderem mit CIA-Direktor John Ratcliffe, Außenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance. Wie dieser nach Vorstellung von Caine konkret aussehen könnte, wird in dem Bericht nicht skizziert. Allein die Tatsache, dass es solche Gespräche gebe, bezeichnete eine der von CNN befragten Personen mit Blick auf Caine jedoch als »seine Art, das Militär zu schützen«.

Einige Beobachter würde Caine gegenüber Trump für nicht durchsetzungsfähig genug halten, heißt es in dem Bericht. Dem Militär liege viel daran, seine Beziehung zum Präsidenten nicht zu zerstören. Eine Zeit lang habe er sogar daran gearbeitet, ein Büro im Weißen Haus zu erhalten, um besseren Zugang zum Präsidenten zu bekommen.Caines Sprecher Joseph Holstead reagierte auf eine CNN-Anfrage zum Thema in scharfem Ton, gab aber kein klares Dementi: »Wir diskutieren nicht über vertrauliche Gespräche des Vorsitzenden mit dem Präsidenten, dem Minister oder anderen hochrangigen Führungskräften. Ebenso wenig kommentieren wir anonyme, agenda-getriebene Charakterisierungen dieser Gespräche durch Quellen, die nicht eingeweiht waren.«