Kassel (dpa/lhe) - Die anhaltende Trockenheit setzt nach Angaben des Landesbetriebs Hessenforst den hessischen Wäldern deutlich zu. Durch die Trockenheit erhöht sich nicht nur die Waldbrandgefahr. Sie schwäche auch die Vitalität der Bäume, teilte der Betrieb auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Die Bäume leiden gesundheitlich unter der Hitze und der Trockenheit, weil Wassermangel den Stoffwechsel, die Vitalität und die Abwehrkräfte schwächt.“Im schlimmsten Fall ganze Waldbestände betroffenVor allem junge Bäume und bereits geschwächte ältere Waldbestände litten unter Wassermangel. Dadurch werde das Wachstum vermindert, das Risiko von Schäden größer und die Wiederbewaldung von bereits geschädigten Flächen erschwert. „Sichtbar wird das oft an verlichteten Kronen, abgestorbenen Ästen und im schlimmsten Fall am Absterben einzelner Bäume bis hin zu ganzen Waldbeständen.“Auch Borkenkäfer kann von schwachen Bäumen profitierenIn der Vergangenheit seien vor allem Fichten, zuletzt aber auch Buchen betroffen gewesen. „Diese Bestände passen wir aktiv an solche Bedingungen an, indem wir sie mit klimaresilienteren Baumarten anreichern.“ Auch Schädlinge profitierten von der Trockenheit. Trockenstress schwäche die Bäume, reduziere Ihre Abwehrkräfte und mache sie somit anfälliger für Krankheitserreger. Er begünstige etwa die Massenvermehrung von Borkenkäfern, wie man es bereits 2018 gesehen habe. „Davon sind grundsätzlich alle Baumarten betroffen.“© dpa-infocom, dpa:260808-930-500511/1
Was macht die Trockenheit mit den Wäldern?
Kassel (dpa/lhe) - Die anhaltende Trockenheit setzt nach Angaben des Landesbetriebs Hessenforst den hessischen Wäldern deutlich zu. Durch die Trockenheit erhöht sich nicht nur die Waldbrandgefahr. Sie schwäche auch die Vitalität der Bäume, teilte der Betrieb auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Die Bäume leiden gesundheitlich unter der Hitze und der Trockenheit, weil Wassermangel den Stoffwechsel, die Vitalität und die Abwehrkräfte schwächt.“Im schlimmsten Fall ganze Waldbestände betroffenVor allem junge Bäume und bereits geschwächte ältere Waldbestände litten unter Wassermangel. Dadurch werde das Wachstum vermindert, das Risiko von Schäden größer und die Wiederbewaldung von bereits geschädigten Flächen erschwert. „Sichtbar wird das oft an verlichteten Kronen, abgestorbenen Ästen und im schlimmsten Fall am Absterben einzelner Bäume bis hin zu ganzen Waldbeständen.“Auch Borkenkäfer kann von schwachen Bäumen profitierenIn der Vergangenheit seien vor allem Fichten, zuletzt aber auch Buchen betroffen gewesen. „Diese Bestände passen wir aktiv an solche Bedingungen an, indem wir sie mit klimaresilienteren Baumarten anreichern.“ Auch Schädlinge profitierten von der Trockenheit. Trockenstress schwäche die Bäume, reduziere Ihre Abwehrkräfte und mache sie somit anfälliger für Krankheitserreger. Er begünstige etwa die Massenvermehrung von Borkenkäfern, wie man es bereits 2018 gesehen habe. „Davon sind grundsätzlich alle Baumarten betroffen.“© dpa-infocom, dpa:260808-930-500511/1








