Stand: 08.08.2026 • 03:45 Uhr
OpenAI hat Zweifel an einem seiner neuen KI-Modelle - und bremst nun die interne Entwicklung. Grund sind Sicherheitsbedenken durch "kritische" Fähigkeiten von "Astra". Cyberangriffe auf hochsichere Ziele könnten möglich sein.
Die KI-Firma OpenAI hat die interne Entwicklung seines neuen Modells "Astra" in Teilen vorübergehend gestoppt und dies mit möglichen "kritischen" Fähigkeiten im Bereich der Cybersicherheit begründet.
Nach den Sicherheitsrichtlinien von OpenAI gilt ein Modell als kritisch, wenn es eigenständig schwerwiegende, tatsächliche Software-Schwachstellen - sogenannte Zero-Day-Exploits - erkennen und ausnutzen oder komplexe Cyberangriffe auf hochsichere Ziele ausführen kann.
"Während wir dieses Modell weiter testen und bewerten, deuten unsere vorläufigen Auswertungen auf eine so starke Leistung hin, dass wir ein 'kritisches' Fähigkeitsniveau zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen können", erklärte der ChatGPT-Entwickler. Als Reaktion darauf seien die Sicherheitskontrollen verschärft und die Entwicklung von "Astra" in isolierte Testumgebungen mit eingeschränktem Netzwerkzugang verlagert worden.










