Stand: 07.08.2026 • 21:22 Uhr
Hunderttausende Menschen leben noch immer in Notunterkünften in Gaza-Stadt. Krankheiten, Ungeziefer und verunreinigtes Wasser belasten ihre Gesundheit - bei Temperaturen von rund 40 Grad.
Am Strand von Gaza-Stadt versucht ein Bademeister, per Trillerpfeife Ordnung zu schaffen. Vergeblich. Hunderte Kinder tummeln sich im Wasser. Schwimmen, springen, bespritzen sich gegenseitig. Sommerliches Mittelmeerchaos. Es könnte ein idyllisches Bild sein, wären da nicht die vielen Zelte direkt am Strand. Notdürftig abgeschirmt vor Wind und Sand mit eingerissenen Planen und Decken.
Hier lebt Mohammed Shaaban. Er kommt eigentlich von weiter nördlich. So wie fast alle Menschen des Küstenstreifens musste er während des Kriegs sein Zuhause verlassen. "Das Leben ist voller Probleme", sagt Shaaban. Bis heute würden sie noch immer als Vertriebene leben. "Auf der einen Seite sind Ratten, auf der anderen Schlangen, dann Kakerlaken und überall Mücken." Ihre Hände seien schon ganz angeschwollen, wie man sehen könne, schiebt er hinterher. "Uns bleibt nur, auf Gott zu vertrauen. Im Winter ist es bitterkalt und im Sommer brennt die Sonne."
Verunreinigtes Grundwasser kann ihren Durst nicht stillen







