Zu einem Großeinsatz der sächsischen Polizei kam es am Freitagmittag in Nordsachsen. Spezialkräfte der Polizei waren seit den späten Vormittagsstunden in höchster Einsatzbereitschaft unterwegs. In einem Waldstück an der B183a zwischen den Bad Dübener Ortsteilen Wellaune und Reibitz hatte sich nach Angaben eines Polizeisprechers eine Person mit einer Waffe verschanzt und angedroht, sich selbst zu töten.

SEK-Beamte waren vor Ort, um den Mann zu finden und von seinem Plan abzubringen - am Ende mit Erfolg.

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Angehörige verständigten aus Sorge bereits am Morgen die Polizei. Diese löste sofort einen Großeinsatz aus und alarmierte auch das Spezialeinsatzkommando (SEK). Diese gingen nach Reporterangaben kurz nach 12 Uhr in den Wald vor und suchten nach dem Mann. Laut Polizeisprecher konnten die SEK-Beamten den Mann umstellen. In Gesprächen sei es gelungen, den Mann, dessen Alter und Nationalität noch unbekannt ist, zu überzeugen, dass er mit den Beamten den Wald verlassen solle, erklärte die Pressestelle der Polizeidirektion auf Nachfrage der OAZ. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Fachkrankenhaus gebracht.

Leipzig/Halle