Bundeswehr: Drohnensichtung über Militärstützpunkt in NRW Über einem Militärstützpunkt in Mechernich in Nordrhein-Westfalen sind zwei Drohnen gesichtet worden. Gegen 22 Uhr am Donnerstagabend habe die Sicherheitszentrale des Bundeswehrstandortes Mechernich gemeldet, dass über der Liegenschaft zwei Drohnen entdeckt worden seien, bestätigte eine Sprecherin des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatten die „Süddeutsche Zeitung“, „NDR“ und „WDR“ berichtet.Feldjäger hätten den Vorfall untersucht, sagte die Sprecherin weiter. Der Fall sei an die Euskirchener Polizei übergeben worden, die die Ermittlungen aufgenommen habe. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. In Mechernich werden Patriot-Flugabwehrsysteme gewartet, repariert und modernisiert. Am Flughafen Leipzig/Halle war am späten Dienstagabend in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen. Seit dem Beginn des Ukrainekriegs kommt es immer wieder zu verdächtigen Drohnenflügen in der Nähe kritischer Infrastruktureinrichtungen. Nach Angaben des Präsidenten des Bundeskriminalamts, Holger Münch, sind militärische Einrichtungen besonders häufig betroffen. In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung sprach er im Dezember davon, dass allein im vergangenen mehr als 1000 verdächtige Drohnenflüge gemeldet worden seien. Die Bundeswehr zählt nach eigenen Angaben seit 2022 mehr als 700 Meldungen zu möglichen Drohnenüberflügen über militärische Anlagen in Deutschland.Allerdings sind darunter auch Fehlsichtungen. Das heißt: Nicht jede Drohnensichtung ist tatsächlich eine Drohne. „In manchen Fällen lösten beispielsweise Positionslichter von Flugzeugen die Meldekette aus“, heißt es auf der Internetseite der Bundeswehr. Sie warnt jedoch: „Die Zahl der Drohnen über Deutschland wächst“. Unbemannte Systeme würden sowohl in der Luft, im Wasser oder zu Land für Spionage benutzt, könnten aber auch mit Sprengstoff beladen für „Angriffe auf Schienen, Brücken, Staumauern, Trafostationen oder Umspannwerke“ genutzt werden. Russland weist Verantwortung für Drohnenvorfall in Leipzig zurück Russland hat jegliche Verantwortung für den Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen in scharfem Ton zurückgewiesen. Die russische Botschaft in Berlin zeigte sich in einer am Freitag verbreiteten Erklärung „besorgt über eine neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland“. Bei den Mutmaßungen über einen russischen Anschlagsversuch handle es sich um eine „fingierte Provokation, die nur den Interessen des Kiewer Regimes und des militaristischen Flügels des europäischen Polit-Establishments dient“, hieß es in der auf Russisch veröffentlichten Erklärung.„Die größte Gefahr, der sich Deutschland heute ausgesetzt sieht, besteht nicht in angeblichen 'hybriden Attacken' aus Moskau, die es nicht gibt“, behauptete die Botschaft weiter. Die Gefahr bestehe vielmehr „in Politikern, die mit Begeisterung Szenarien für einen baldigen Krieg mit Russland entwickeln und die wollen, dass deutsche Bürger sich daran beteiligen“. Mit solchen Berichten wollten europäische Politiker lediglich ihre Unterstützung für die Ukraine rechtfertigen.Die Drohne war in der Nacht zum Mittwoch durch einen Mitarbeiter des Flughafens Leipzig im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs entdeckt worden. Der an ihr befestigte Sprengsatz wurde von Experten der Bundespolizei entschärft. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hatte sich in seinem ersten Statement nach der Tat am Mittwochabend zurückhaltend und abstrakt zu der Frage geäußert, wer dahinterstecken könnte. Sicherheitspolitiker wie Konstantin von Notz (Grüne) wurden deutlicher. Am Donnerstag sagte er der F.A.Z., es sei „vollkommen naheliegend, dass Russland hinter dem Angriff auf den Leipziger Flughafen steckt“.Umfrage: Mehrheit ist Geschlecht des nächsten Bundespräsidenten egalDie Frage, ob ein Mann oder eine Frau auf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier folgen sollte, wird in diesen sommerlichen Tagen munter diskutiert. Den meisten Deutschen ist das laut einer Umfrage aber offenbar egal. Entsprechend äußerten sich 74 Prozent der Befragten in einer Forsa-Erhebung für die Sender RTL und ntv, die an diesem Freitag veröffentlicht wurde.19 Prozent hätten demnach nach der nächsten Wahl gerne eine Bundespräsidentin, fünf Prozent lieber weiterhin ein männliches Staatsoberhaupt. Die Bundesversammlung wählt das nächste Staatsoberhaupt Ende Januar. Von den befragten Frauen wollen 27 Prozent, dass als nächstes eine Frau in Bellevue einzieht. Insgesamt 68 Prozent der Frauen ist das Geschlecht egal, drei Prozent sprechen sich für einen Mann aus. Bei den Männern sind elf Prozent für eine Bundespräsidentin, 81 Prozent ist das Geschlecht egal, sieben Prozent sind für einen Mann.Insgesamt 46 Prozent der Befragten bevorzugen als nächsten Bundespräsidenten oder als nächste Bundespräsidentin eine Person, die über „Erfahrungen in der aktiven Politik“ verfügt. 31 Prozent wäre eine Person lieber, die nicht aus dem Politikbetrieb kommt, und 20 Prozent ist auch das egal.Angela Merkel (CDU) wird am häufigsten für „geeignet“ gehalten. Die frühere Bundeskanzlerin sieht sich allerdings selbst nicht in diesem Amt. In einem Interview der F.A.Z. hat sie derartige Spekulationen jüngst als „ärgerliche Spielereien" bezeichnet. Auf den weiteren Plätzen folgen in der Umfrage die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), der Fernsehmoderator Günther Jauch und der Schauspieler Hape Kerkeling. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte für RTL/ntv den Angaben zufolge am 5. und 6. August 1000 Menschen befragt.Wie wurde die Drohne gesteuert? Warum kam es nicht zur Explosion? Welches Ziel hatte die Drohne? Hier beantworten unsere Autoren die wichtigsten Fragen zum Vorfall am Leipziger Flughafen:Fraktionschef Frei wirbt um Zustimmung zum RentenpaketUnionsfraktionschef Thorsten Frei hat bei den Kritikern des Rentenpakets um Unterstützung trotz ihrer Bedenken geworben. Man müsse diese „Jahrhundertreform jetzt über die Rampe schieben“, sagte der CDU-Politiker in der ARD. „Das bedeutet nicht weniger, als dass wir die rentenpolitischen Herausforderungen für die nächsten 25 Jahre gelöst haben werden.“Der Kompromissvorschlag der Alterssicherungskommission sei „extrem überzeugend“, sagte Frei. „Das ist ein fein austarierter Kompromiss, und zwar nicht nur zwischen Union und SPD, sondern, was ja noch sehr viel wichtiger ist, es ist eben auch ein Kompromiss zwischen den Generationen.“Der Unionsfraktionschef sagte, er sei „nicht glücklich“ darüber, dass die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen – Sven Schulze, Michael Kretschmer und Mario Voigt – die geplante Streichung der sogenannten Rente mit 63 infrage stellten. Die Regierungschefs hatten dies mit der besonderen Situation in Ostdeutschland begründet. Gerade im Osten sei es wichtig, dass Menschen mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen könnten. Viele hätten nämlich nur die staatliche Rente und keine zusätzlichen Einnahmen.Hundertschaft durchkämmt Gelände rund um NordpisteNach den Drohnenvorfällen am Flughafen Leipzig/Halle durchsucht eine Hundertschaft der Polizei das Geländer an der nördlichen Start- und Landebahn. Die Einsatzkräfte sind in einer Kette zu Fuß unterwegs, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Wonach sie konkret suchen, wurde zunächst nicht offiziell mitgeteilt. Wegen der Suchmaßnahmen ist die Nordpiste seit 10 Uhr gesperrt, wie ein Flughafensprecher mitteilte. Der Passagierflugverkehr ist nicht betroffen. Bereits am Donnerstag war der Bereich durchsucht worden. Zuvor hatte das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen mitgeteilt, dass die Suche nach dem zweiten – noch unbekannten – Flugobjekt des Vorfalls fortgesetzt werden sollte. Auslöser der Ermittlungen war der Fund einer Drohne mit Sprengvorrichtung auf der südlichen Start- und Landebahn in der Nacht zum Mittwoch. Wenig später war ein zweites Flugobjekt mit einer Frachtmaschine zusammengestoßen, die wegen der Sperrung der Nordpiste nicht landen konnte und durchstarten musste. Nach der Umleitung nach Hannover wurden an der Maschine leichte Beschädigungen festgestellt.Nur zwölf Prozent rechnen mit besserer RegierungsarbeitDie Kabinettsumbildung durch Kanzler Friedrich ​Merz (CDU) holt die schwarz-rote Regierung nicht aus dem Stimmungstief. ⁠In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap für die ARD gaben lediglich zwölf Prozent der Befragten an, ‌dass die Regierung nun besser arbeiten werde. Zwölf Prozent sagten, sie werde genauso gut arbeiten. 57 ‌Prozent sagten, sie werde genauso schlecht arbeiten. Elf Prozent glauben, dass die Regierung schlechter arbeiten wird, wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung hervorgeht.Die Leistungen der Koalition aus Union und SPD bewerteten ​wie im Vormonat ⁠nur 13 Prozent positiv, 85 Prozent äußerten sich kritisch. Mit der Arbeit ​von Merz zeigten sich nur 14 Prozent zufrieden, ein ⁠Prozentpunkt mehr als ‌bisher. Die Bundestagsfraktion von CDU/CSU hat nach dem Rückzug von Jens Spahn den vorherigen Kanzleramtschef Thorsten Frei ⁠an die Spitze gewählt. ⁠Im Kanzleramt wurde Frei durch die bisherige Gesundheitsministerin Nina ⁠Warken ​ersetzt. ⁠Neuer Gesundheitsminister wurde der vorherige ​CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Im Verkehrsministerium wurde Patrick Schnieder ‌durch den CDU-Politiker Steffen Bilger ersetzt.Nationaler Sicherheitsrat tagte zu DrohnenvorfallDer Nationale Sicherheitsrat der Bundesregierung hat am Freitag zu dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig getagt. Die Beratungen des Gremiums seien telefonisch erfolgt und hätten unter Vorsitz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stattgefunden, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Demnach steht Merz zu den Ereignissen in Leipzig „in fortwährendem Austausch“ mit Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) und anderen Mitgliedern der Bundesregierung. Der Nationale Sicherheitsrat setzt sich zusammen aus dem Bundeskanzler, die Kanzleramtschefin, außen- und sicherheitspolitisch relevanten Ministerinnen und Minister sowie Vertreter der Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste. Normalerweise tagt der Rat im Bundeskanzleramt.Merz befindet sich derzeit im Urlaub, weshalb der Sicherheitsrat nun telefonisch tagte. Innenminister Dobrindt hatte sich am Mittwoch mit Vertretern von Polizei und Sicherheitsbehörden am Flughafen Leipzig über die Lage informiert. Er sprach danach von einem „neuen Bedrohungsszenario“. Ohne einen möglichen Urheber zu nennen, sprach der Innenminister von einem Ereignis, das „möglicherweise auch fremde Mächte mit einschließt." Vermutungen richten sich gegen Russland, Belege dafür gibt es aber bisher nicht. Vanessa AngermannRheinmetall-Chef fordert mehr Schutz vor DrohnenangriffenNach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne auf dem Leipziger Flughafen hat der Vorstandsvorsitzende des Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, mehr Anstrengungen Deutschlands bei der Drohnenabwehr angemahnt. „Wir müssen unbedingt etwas tun, um diese Drohnenangriffe sehr schnell zu erkennen und um diese Drohnen dann notfalls auch abschießen zu können“, sagte Papperger der Deutschen Presse-Agentur. Deutschland sei nicht ausreichend geschützt vor solchen Attacken, denn es sei noch nicht überall mit Abwehrtechnologie ausgestattet. „Und es gibt neben den Flughäfen noch viele andere Ziele, die kritisch in unserer Infrastruktur sind.“ Die Vorfälle mit Drohnen werden sich nach Einschätzung Pappergers häufen. „Es ist ja nicht so, dass das zum ersten Mal passiert ist.“ Erstmals aber sei wohl Sprengstoff an einer Drohne befestigt gewesen.Technologisch sei Deutschland in der Lage, kritische Infrastruktur zu schützen, sagte Papperger. Als Erstes müsse aber definiert werden, was geschützt werden solle. Dann müsse überlegt werden, mit welcher Technologie die kritische Infrastruktur geschützt werden solle. „Und das darf nicht halbherzig geschehen, sondern man muss es vernünftig machen, so dass man anfliegende Drohnen schon von Weitem erkennt, aber auch solche, die kurzfristig aufsteigen.“ Da müsse dann auch der Gesetzgeber tätig werden.Vanessa AngermannRöwekamp: Innenministerium muss zentral für Drohnenabwehr zuständig seinNach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen hat der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), eine Zentralisierung der Zuständigkeit für die Drohnenabwehr beim Bundesinnenministerium gefordert. Die bisher zu Leipzig vorliegenden Erkenntnisse „bestätigen die Dringlichkeit, auf die Bedrohung ziviler Infrastruktur durch Drohnen schnell neue Antworten zu finden“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Wir brauchen eine zentrale Zuständigkeit statt einer Vielzahl föderaler Luftsicherheitsbehörden.“„Am Ende ist es nur dem Zufall und der Umsicht eines Busfahrers zu verdanken, dass ein großes Schadenereignis verhindert werden konnte“, sagte Röwekamp mit Blick auf die am Leipziger Flughafen entdeckte Sprengstoff-Drohne. Neben einer zentralen Zuständigkeit werde auch eine materielle Ausrüstung benötigt, „die die Vielseitigkeit der Bedrohung zuverlässig bekämpfen kann“. Die zentrale Zuständigkeit sollte „beim Bundesinnenministerium beziehungsweise der Bundespolizei liegen“.Bundesanwaltschaft ermittelt zu Drohnenvorfall in Leipzig Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wegen der besonderen Bedeutung des Falls übernommen. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, teilte die Karlsruher Behörde mit. Es lägen zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass am Dienstagabend auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle mittels einer Drohne eine Explosion verursacht werden sollte, hieß es weiter. „Hierzu waren an der Drohne professioneller Sprengstoff und ein Zünder angebracht worden.“ Zudem sei eine Frachtmaschine im erweiterten Bereich des Flughafens in der Luft mutmaßlich mit einer weiteren Drohne kollidiert. „Es handelt sich um einen schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland“, teilte die Bundesanwaltschaft mit. „Damit ist die Tat geeignet, die äußere und innere Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen." Mit den polizeilichen Ermittlungen sei das Bundeskriminalamt beauftragt. Bisher hatte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden zusammen mit dem Landeskriminalamt (LKA) Sachsen zu dem Vorfall ermittelt. Umwelt- und Sozialverbände fordern HitzegipfelMehrere Verbände haben angesichts zunehmender Extremwetterlagen die Bundesregierung aufgefordert, einen Hitzegipfel einzuberufen. In einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung warfen sie der Regierung Untätigkeit vor. Weiter verlangten sie einen bundesweiten Hitzeaktionsplan sowie größere Anstrengungen beim Klimaschutz, der Anpassung an Klimafolgen und der Energiewende einschließlich der Abkehr von fossilen Brennstoffen.Zuvor hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) neue Zahlen zu den Hitzetoten veröffentlicht. Demnach sind allein durch die heftige Hitzewelle Ende Juni fast 10.000 Menschen gestorben. Rund 9.600 hitzebedingte Sterbefälle gingen auf die Woche vom 22. bis 28. Juni zurück, heißt es im aktuellen Wochenbericht des RKI. Vielerorts in Deutschland lagen die Temperaturen in diesen Tagen um die 40 Grad. Insgesamt erhöht sich die Zahl der hitzebedingten Sterbefälle in diesem Jahr laut RKI auf schätzungsweise 11.900, das heißt: Der Großteil ist auf die besonders extrem heißen Tage zurückzuführen. „Wir fordern Bundeskanzler Merz und sein Kabinett dazu auf, einen Hitzegipfel einzuberufen“, heißt es in dem Aufruf, der unter anderem von Greenpeace, Fridays for Future, der AWO und dem Deutschen Mieterbund, ebenso wie Industriegewerkschaften unterzeichnet wurde. Bund, Länder und Kommunen müssten ihre Aktivitäten strategisch aufeinander abstimmen. Dafür solle der Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankert werden. Vor dem Kanzleramt in Berlin versammelten sich am Donnerstag mehrere Hundert Demonstranten zu einer Kundgebung.Mehr ladenTickarooLive Blog Software