Der Countdown auf den Saisonstart in der 2. Bundesliga läuft, die Vorfreude auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg ist groß. Doch statt ausschließlich über Fußball zu sprechen, musste sich Dynamo Dresden am Freitag zunächst mit einem alten Thema beschäftigen. Das DFB-Bundesgericht wies die Berufung der Sachsen gegen die Strafen nach den Ausschreitungen beim Heimspiel gegen Hertha BSC zurück. Damit bleibt der K-Block beim ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den SV Darmstadt 98 geschlossen. Zudem muss Dynamo 91.200 Euro Strafe zahlen, von denen bis zu 30.400 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden können.
Die Ausschreitungen aus dem Heimspiel gegen Hertha BSC haben für Dynamo Dresden im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 Konsequenzen.
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Sportlich will sich Dynamo davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Vor dem Zweitliga-Auftakt am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim 1. FC Nürnberg trat Trainer Thomas Stamm vielmehr auf die Euphoriebremse. Trotz einer überzeugenden Vorbereitung und zahlreicher Experten, die die Sachsen sogar zum Geheimfavoriten der Liga erklären, will der Schweizer von Aufstiegsdebatten nichts wissen.„Man soll sich das Kicker-Sonderheft vom vergangenen Sommer noch einmal anschauen“, sagte Stamm mit Blick auf die zahlreichen Prognosen vor einer Saison. Gerade in der 2. Bundesliga seien Vorhersagen kaum belastbar. Mannschaften, die als Abstiegskandidaten gehandelt würden, könnten plötzlich um den Aufstieg spielen – während vermeintliche Favoriten hinter ihren eigenen Ansprüchen zurückblieben.










