FilterNoch kein Notstand: Grundwasserstände sind außergewöhnlich niedrigWiesbaden. Die anhaltende Trockenheit setzt dem Grundwasser in Hessen zu. An der Hälfte der Messstellen seien im Juli niedrige oder sehr niedrige Werte festgestellt worden, teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie mit. Ursache sei vor allem der seit längerer Zeit ausbleibende Niederschlag.Bereits im Winterhalbjahr 2025/2026 habe der unterdurchschnittliche Regen dazu geführt, dass mehr Messstellen niedrige Grundwasserstände verzeichneten, teilte das Landesamt mit. Der trockenste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen verschärfte die Situation weiter: An rund 20 Prozent der Grundwassermessstellen seien neue Monatsniedrigstwerte festgestellt worden. In weiten Teilen des Landes lag das Niveau dabei unter dem des Vorjahres. Die Speicher könnten sich voraussichtlich erst im kommenden Winterhalbjahr wieder nachhaltig auffüllen, wenn es wieder längere Zeit stärker geregnet habe. Ein als „sehr niedrig“ eingestufter Grundwasserstand sei jedoch nicht mit einem Wassernotstand gleichzusetzen. Als „sehr niedrig“ gilt ein Grundwasserstand, wenn 90 Prozent der Vergleichswerte aus den Jahren 1991 bis 2020 darüber liegen, erklärte das Landesamt. (dpa)Auto kollidiert mit U-Bahn in Oberursel: Zwei Verletzte, Fahrer unter Schock Oberursel. Bei dem Zusammenstoß eines Autos mit einer oberirdisch fahrenden U-Bahn im Hochtaunuskreis sind am Mittag zwei Menschen schwer verletzt worden. Der Fahrer des Wagens sowie seine Beifahrerin seien in eine Klinik gebracht worden, teilte die Polizei mit. Der U-Bahn-Fahrer erlitt einen Schock, Fahrgäste wurden nicht verletzt. Beim Überqueren des unbeschrankten Bahnübergangs in Oberursel war das Auto von der Bahn erfasst und mehrere Meter über die Gleise geschoben worden. Bahngleise und Straße wurden vorübergehend gesperrt. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Frankfurter U-Bahn-Linie U3 verbindet den Frankfurter Südbahnhof mit Oberursel. (dpa)Waldbrand in Bad Schwalbach endgültig gelöscht Bad Schwalbach. Der Waldbrand bei Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis ist am Donnerstagabend endgültig gelöscht worden. In der Nacht sei eine Brandwache gehalten worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Freitagvormittag sei zum Aufräumen genutzt worden, unter anderem Schläuche, Stromaggregate und Werkzeuge seien aus dem Wald geräumt worden.Insgesamt waren bei dem am Mittwochmittag begonnenen Einsatz vier Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Rund 25.000 Quadratmeter Wald hatten in Flammen gestanden, eine weitere großflächige Ausbreitung konnte verhindert werden. (dpa)Fahrgast von drei Männern in Zug zusammengeschlagenSchlüchtern. Ein Mann ist in der Nacht in einem Regionalexpress im Main-Kinzig-Kreis geschlagen und getreten worden. Er habe Verletzungen am Kopf erlitten und sei in eine Klinik gebracht worden, teilte die Bundespolizei mit. Die drei bislang unbekannten Täter stiegen am Bahnhof Schlüchtern aus dem Zug aus und flohen. Nach den Männern wird gefahndet, die Polizei ermittelt gegen sie wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Hintergründe zu der Tat nahe Steinau an der Straße blieben zunächst unklar. (dpa)Hessen will mit mehr Vergleichsarbeiten Matheunterricht verbessern Wiesbaden. Hessen will im kommenden Schuljahr an 60 Pilotschulen genauer hinschauen, wie gut die Schüler im Fach Mathematik sind. Dort soll es fünf Lernstandserhebungen für die dritten, vierten, fünften, achten und neunten Klassen geben, wie Kultusminister Armin Schwarz (CDU) in Wiesbaden ankündigte. Bislang waren an allen Schulen zwei Lernstandserhebungen in verschiedenen Fächern in der dritten und achten Klasse verpflichtend. Die Daten sollen die Lehrkräfte dabei unterstützen, ihren Unterricht noch effektiver auf die individuelle Förderung der Kinder auszurichten, teilte das Ministerium mit. „Keine Daten ohne Taten, keine Diagnostik ohne Förderung“, bekräftigte Schwarz. Die zusätzlichen Mathekontrollen seien im zurückliegenden Halbjahr bereits an 30 Schulen getestet worden – mit positiver Resonanz.In der kommenden Woche startet für rund 809.000 Schülerinnen und Schüler in Hessen das neue Schuljahr, das sind etwas mehr als 2025 starteten (803.000). Darunter sind 58.400 Erstklässler, 2025 waren es 57.970. Für diese Kinder gilt seit dem 1. August ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, den die Kommunen gewährleisten müssen. Nach Einschätzung des Kultusministeriums sind die Schulen darauf gut vorbereitet. Der Minister sagte, er gehe davon aus, dass jedem Kind in der ersten Klasse bei Bedarf ein Ganztagsplatz zur Verfügung gestellt werden könne. (dpa)Zusammenstoß mit Auto: Ein Verletzter im Zug Reichelsheim. Nach dem Zusammenstoß eines Autos mit einer Bahn im Wetteraukreis geht die Polizei davon aus, dass die Autofahrerin den heranfahrenden Zug nicht wahrgenommen hatte. Die Frau habe versucht, den unbeschrankten Bahnübergang zu überqueren, teilte die Bundespolizei mit. Der Zugführer leitete bei dem Unglück am Donnerstagmittag zwischen Reichelsheim und dem Ortsteil Weckesheim noch eine Schnellbremsung ein. Dabei stürzte ein Reisender und verletzte sich leicht. Auch die beiden Autoinsassen erlitten leichte Verletzungen. Die weiteren 40 Menschen in dem Zug blieben unverletzt. (dpa)Nach Brandanschlag in Erbach zwei junge Männer gesuchtErbach. Nach dem Brand im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses in Erbach im Odenwaldkreis sucht die Polizei nach zwei jungen Männern. Ersten Ermittlungen zufolge sollen sie einen Brandsatz geworfen haben. Zeugen hatten am Donnerstagabend einen lauten Knall und Feuer vor dem Haus gemeldet. Anwohner konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei weiter mitteilt. An der Hausfassade entstand Schaden durch Rußspuren.Laut Zeugenaussagen waren die beiden Verdächtigen 16 bis 20 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und schlank. Sie trugen schwarze Kleidung und Schirmmützen. Eine umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war, verlief ergebnislos. Die Polizei hofft nun auf Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe aufgefallen sind. (dpa)Verdächtiger nach Tod einer Frau in Hanau wieder freiHanau. Nach dem Tod einer Frau in Hanau hat die Polizei einen zunächst festgenommenen 23 Jahre alten Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei der Obduktion der 37 Jahre alten Frau habe zunächst keine eindeutige Todesursache festgestellt werden können, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts dauerten an, weitere Untersuchungen stünden noch aus.Rettungskräfte hatten die Frau in der Nacht zum Mittwoch mit schweren Verletzungen in einem Wohnhaus gefunden. Die Verletzungen deuteten laut Ermittlern auf eine Gewalttat hin. Die Frau starb wenig später.Kurz darauf nahm Polizei den Mann fest. Er und die Frau sollen nach ersten Ermittlungen in einer persönlichen Beziehung gestanden haben. (dpa)Wieder große Hitze in Hessen zu erwartenOffenbach. Nach einem freundlichen Freitag mit vergleichsweise moderaten Spitzentemperaturen von 29 Grad dreht der Sommer in Hessen zum Wochenende wieder richtig auf. Am Samstag steigen die Temperaturen auf 28 bis 32 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Es wird sonnig.Am Sonntag klettern die Höchsttemperaturen auf 32 bis 36 Grad. Am Nachmittag könnte es vereinzelt Schauer und Gewitter geben. Sonnig und niederschlagsfrei startet das Wetter am Montag in die neue Woche. Es wird zwischen 29 und 34 Grad warm. Ein kleiner Trost für alle Hitzegeplagten: Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad absinken, sind laut DWD in den nächsten Tagen nicht zu erwarten. (dpa)Mehrere Verletzte bei Großbrand in GernsheimGernsheim. Nach etlichen Stunden sind die Flammen auf dem Gelände eines Entsorgungsfachbetriebs in Gernsheim im Kreis Groß-Gerau gelöscht. Durch den Brand erlitten laut Polizei zehn Menschen eine leichte Rauchvergiftung. Die Feuerwehr sei nun noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Diese dürften sich voraussichtlich noch mehrere Stunden bis in den Morgen ziehen.Das Feuer war am Donnerstagnachmittag ausgebrochen. Demnach brannten auf dem Gelände Paletten und Müll. Die Flammen sollen auch auf zwei benachbarte Firmen übergegriffen haben, konnten dort aber schnell von den Einsatzkräften gelöscht werden. Aus Vorsicht musste auch eine nahegelegene Tankstelle ihren Betrieb zwischenzeitlich einstellen.Wegen des Brandes war auch die Bundesstraße 44 gesperrt. Diese solle aber wieder am Morgen öffnen, hieß es. Warum das Feuer ausbrach, war zunächst noch unklar. Auch zur Höhe des Schadens machten die Ermittler zunächst keine Angaben. (dpa)Auto nahe Erlensee auf A66 ausgebranntErlensee. Bei einem Unfall auf der Autobahn 66 mit drei beteiligten Fahrzeugen ist ein Auto völlig ausgebrannt, verletzt wurde nach ersten Angaben der Polizei aber niemand. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen im Bereich der A66 und A45 zwischen dem Hanauer Kreuz und dem Langenselbolder Dreieck. Nach ersten Ermittlungen könnten ein missglücktes Überholmanöver, überhöhte Geschwindigkeit und ein zu geringer Sicherheitsabstand eine Rolle bei dem Unfallgeschehen gespielt haben. Die Polizei bitte mögliche Zeugen, sich zu melden. Der Schaden wurde zunächst auf 75.000 Euro geschätzt.Wegen der Lösch- und Reinigungsarbeit war die Fahrbahn Richtung Hanau den Angaben zufolge eine Stunde voll gesperrt, was zu einem erheblichen Rückstau führte. Danach konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Wegen der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Beeinträchtigung der Sicht kam es auch auf der Gegenfahrbahn zu Verkehrsbehinderungen. (dpa)A45 wird zwischen Haiger und Dillenburg gesperrtHaiger/Dillenburg. Die Autobahn 45 zwischen Haiger-Burbach und Dillenberg wird an diesem Wochenende in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt. Es stehe im Zuge des Ersatzneubaus der Talbrücke Sechshelden eine Bauwerksprüfung an, berichtete die Autobahn GmbH. Zur sicheren Durchführung dieser Prüfung sei die Vollsperrung erforderlich. Autofahrerinnen und Autofahrer müssten sich von Freitagabend um 21.00 Uhr bis Montagmorgen um 05.30 Uhr auf Umleitungen einstellen. „Die Vollsperrung wird gleichzeitig dafür genutzt, um die Asphaltdeckschicht zwischen der Talbrücke Haiger und der Talbrücke Kalteiche zu sanieren“, hieß es. (dpa)Robert DikomeitFeuerwehr entdeckt neuen Brandherd bei Bad SchwalbachBad Schwalbach. Der Waldbrand bei Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis fordert die Feuerwehr weiterhin. „Wir waren eigentlich der Meinung, dass das Feuer aus ist. Dann haben wir aber noch ein Spotfeuer entdeckt, das jetzt gerade bekämpft wird“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Abend. Ein sogenanntes Spotfeuer ist ein weiterer kleiner Brandherd. Dieser sei wahrscheinlich durch Funkenflug in einem bislang nicht betroffenen Bereich entstanden, erläuterte der Sprecher. Über Nacht werde es eine Brandwache geben, erklärte der Sprecher am Abend. „Zwei Löschzüge werden da sein, die den Bereich dauerhaft patrouillieren und zur Not eingreifen können.“Am Nachmittag hatte die Feuerwehr gemeldet, der Brand sei unter Kontrolle. Seit dem späten Vormittag waren die Einsatzkräfte demnach noch damit beschäftigt gewesen, Glutnester zu löschen. Zur Brandursache lagen weiterhin keine Erkenntnisse vor. (dpa)Schmuck aus Brandruine in Lauterbach gestohlenLauterbach. Nach dem Großbrand in der Lauterbacher Altstadt haben unbekannte Plünderer nach Polizeiangaben Schmuck aus einem abgebrannten Mehrfamilienhaus am Marktplatz gestohlen. Die Täter seien in die Brandstelle eingedrungen und hätten sie durchsucht, teilte die Polizei mit.Bei dem Feuer waren mehrere Häuser beschädigt worden; fünf Gebäude galten anschließend als unbewohnbar. Zur Höhe der Beute machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Täter seien zwischen Donnerstagmittag (30. Juli) und Dienstagvormittag (4. August) gekommen. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugen, die in diesem Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Marktplatzes bemerkten. Die Ursache des Feuers ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung fanden die Ermittler nach eigenen Angaben bisher nicht. (dpa)Feuer bei Entsorgungsbetrieb in GernsheimGernsheim. Bei einem Entsorgungsfachbetrieb in Gernsheim (Landkreis Groß-Gerau) ist ein Feuer ausgebrochen. Wie die Polizei mitteilte, brennen auf dem Gelände Paletten und Müll. Zudem soll das Feuer bereits auf zwei benachbarte Firmen übergegriffen haben. Meldungen über Verletzte liegen laut Polizei bislang nicht vor. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen abzuschalten.Für die Löscharbeiten wurde die Bundesstraße 44 zwischen der Bundesstraße 426 und der Landstraße 3361 voll gesperrt. Angaben zur Ursache des Brandes und zur Dauer der Sperrung lagen zunächst nicht vor. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software