Die Initiative „Hochschulen am Limit – Investitionen statt Sparpolitik“ reagiert auf die laufenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2027/2028. Die Initiatoren schlagen Alarm und verweisen auf die Folgen einer jahrelangen Unterfinanzierung. Es geht um Sanierungsstau an Universitätsgebäuden, ausgefallene Lehrveranstaltungen, verhängte Einstellungsstopps und eine chronische Überlastung des Personals. Das alles gefährde die Zukunft des Bildungsstandorts Sachsen, monieren die Initiatoren, zu denen die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) sowie die Gewerkschaften ver.di und GEW zählen.
Hoffnung
DDR-Legende steht in Radebeul still: Jetzt gibt es endlich gute Nachrichten
„Gute Studienbedingungen und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen“, betont die Sprecherin der Studierendenkonferenz Bethany Knobloch. Es gibt vier Kernforderungen. Neben einer auskömmlichen Grundfinanzierung für alle sächsischen Hochschulen und Studentenwerke geht es um die Schaffung dauerhafter Stellen sowie ein Ende pauschaler Einstellungsstopps. Die Initiatoren fordern zudem Investitionen in die digitale Infrastruktur, moderne Ausstattung und die Sanierung maroder Hochschulgebäude sowie die Sicherung des Lehrangebots.






