Anya Taylor-Joy, 30, Schauspielerin, kann es sich nicht leisten, das Arschloch am Set sein. „Wenn man drauf achtet, merkt man: Frauen machen kein Method Acting, weil wir uns um vieles kümmern müssen und darum nicht komplett durchdrehen können“, sagte sie in einem inzwischen viral gegangenen Clip aus einem Youtube-Interview. Method Acting bezeichnet eine Schauspieltechnik, bei der ein Darsteller auch in seiner Rolle bleibt, wenn die Kameras aus sind, und ihre Verhaltensweisen und Persönlichkeit beibehält. „Ich sehe Schauspielerei als eine Art kontrollierte Psychose“, sagte Taylor-Joy. 16 Stunden am Tag so zu tun, als wäre man jemand anderes, sei, als würde für eine Weile eine Mitbewohnerin im Kopf vorbeischauen. Sie könne sich nicht vorstellen, das die ganze Zeit über durchzuhalten, sagte Taylor-Joy. „Du arbeitest mit Hunderten Leuten zusammen und es liegt in deiner Verantwortung, gut zu allen zu sein und ihnen zu helfen, ihre Arbeit zu machen. Wenn du zu sehr damit beschäftigt bist, ein Arschloch zu sein, dann wird es nicht besonders lustig.“ Eduardo Munoz/ReutersMorgan Freeman, 89, Schauspieler, drückt auch mal beide Augen zu, wenn die Gage stimmt. „Wenn dir jemand einen Job anbietet, ist es sehr schön, wenn sie dir auch ein aufregendes Skript bieten, aber in der Realität spielen noch zwei, drei andere Dinge eine Rolle“, sagte er im Interview mit der New York Times. „Wenn sie dir genug zahlen, dann siehst du über ein paar der Schwachstellen im Drehbuch hinweg.“ Manchmal könne man besagte Stellen noch anmerken und „im Großen und Ganzen wird das dann geklärt“. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, sich bald zur Ruhe zu setzen, sagte Freeman: „Ich bin da wie Clint Eastwood: Lass den alten Mann nicht übernehmen. Also: weiterarbeiten.“ Sebastian Christoph Gollnow/dpaKlaas Heufer-Umlauf, 42, Entertainer, prahlt damit, ein Aufschneider zu sein. „Ich glaube, in mir lebt ein Angeber, der da manchmal rauswill“, sagte er in der Interview-Reihe „Kurzstrecke mit Pierre M. Krause“. „Mein Papa war auch ein bisschen ein Angeber. Wenn er mal was hatte, dann hat er es auch gern gezeigt.“ Diese Art seines Vaters habe vermutlich etwas auf ihn abgefärbt, sagte Heufer-Umlauf. Ihm selbst sei diese Neigung aber peinlich, weshalb er sie zu unterdrücken versuche. Invision/AP/dpaBrad Pitt, 62, Schauspieler, hat am Set ein neues Idol gefunden. Der betreffende Kollege sei die „Nummer eins auf der Besetzungsliste“, sagte Pitt in einem Blick-hinter-die-Kulissen-Video mit dem People-Magazin über die Dreharbeiten am Thriller „Heart of the Beast“. Gemeint ist Uber, ein Deutscher Schäferhund, der im Film den Deutschen Schäferhund Odin an der Seite von Pitt spielt. Das Tier sei „der wichtigste Teil dieser Story“. Mit Uber zusammenzuarbeiten und in Szenen zu improvisieren, „war eine überraschend besondere Erfahrung“. Elisa Schu/dpaRupert Grint, 37, Schauspieler, musste sich während der Corona-Zeit in der Familie nicht viele Namen merken. „Es gab nur uns und das Kind im Haus“, sagte er der deutschen Vogue. „Da muss man erst lernen, mit manchen Sachen fertig zu werden. Das ist auch für eine Beziehung nicht einfach, bietet Konfliktpotenzial und kann schnell zu einer höllischen Mixtur werden.“ Wednesday, die erste Tochter von Grint und seiner Partnerin Georgia Groome, 34, kam im Mai 2020 zur Welt. Zu der Zeit gab es wegen der ausgebrochenen Corona-Pandemie weltweit Kontaktbeschränkungen.
Promi-News: Anya Taylor-Joy hält Method Acting für ein Männerding
Morgan Freeman drückt auch mal beide Augen zu, wenn die Gage stimmt. Und Klaas Heufer-Umlauf prahlt damit, ein Angeber zu sein.










