Sommer, warme Temperaturen, volle Talsperren und Badeseen. Für viele Menschen stellt sich dabei die Frage, ob die gefürchtete Blaualge das Baden gefährlich machen könnte. Die aktuelle Lage in mehreren sächsischen Landkreisen ist derzeit (noch) weitgehend beruhigend: Für die Talsperren im Vogtlandkreis besteht derzeit keine Warnung vor gesundheitlichen Gefahren, heißt es aus dem Landratsamt.

Die im Erzgebirgskreis kontrollierten EU-Badegewässer sind entsprechend der EU-Kriterien in die Kategorie „Ausgezeichnete Badewasserqualität“ eingestuft. „Aktuell ist in unserem Zuständigkeitsbereich kein Blaualgenwachstum zu beobachten“, zitiert der Pressesprecher des Erzgebirgskreises, Stefan Pechfelder, seine Kollegen des Gesundheitsamtes. Er glaubt, dass die im Erzgebirge traditionell nicht ganz so hohen Temperaturen Grund für das bisher unterbliebene Algenwachstum seien.

Sachsens Norden lockt mit ungetrübtem Badespaß

Auch im Landkreis Leipzig gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes keine Hinweise auf eine verstärkte Entwicklung von Blaualgen in den Badegewässern. Zur Qualität der Leipziger Badeseen heißt es aus Gesundheitsamt Amt für Stadtgrün und Gewässer: „Als Badegewässer nach EU-Badegewässerrichtlinie gelten in der Stadt Leipzig der Cospudener sowie der Kulkwitzer See. Die Wasserqualität beider Gewässer wird regelmäßig durch das Gesundheitsamt überwacht. In den vergangenen Jahren konnte den Leipziger EU-Badegewässern durchweg eine ausgezeichnete mikrobiologische Qualität bestätigt werden.“