Wolfram Weimer genießt einen herrlichen Sommer. Der Kulturstaatsminister eröffnete die Saison schon Mitte Juni mit einem einwöchigen „Roadtrip“ zu deutschen Kulturbauten. Wochenlang lebte er quasi aus dem Koffer: Er war in den Klostern Waldsassen, Weißenohe, Wettenhausen, Ettal, kam durch Weimar, Wittenberg, Naumburg, Hamburg, Lübeck und war auf der Insel Mainau. Er besuchte ein Konzert mit Helene Fischer, fuhr weiter zur „Krönung der Musik“ nach Bayreuth, wo „Hochkultur in globaler Dimension“ gemacht wird. Von dort direkt nach Salzburg und weiter zum Tegernsee, wo er Maria Furtwängler vor Alpenkulisse einen Orden verlieh.
Kurskorrektur von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: Und es war Sommer
Viel Kulturkampf, wenig Ertrag: Der Start von Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister verlief holprig. Nun cruist er mit einer Vespa durch Bayreuth und sucht auf roten Teppichen nach einem neuen Image. Kann das gelingen?








