Nach einem Gerichtsentscheid im US-Bundesstaat New Mexico muss Meta mehr als eine halbe Milliarde Dollar Strafe zahlen und seine Plattformen Instagram und Facebook für Minderjährige stark einschränken. Das Geld soll Therapien von Kindern zugutekommen.
07.08.2026, 08.39 Uhr
Macht abhängig: Das Gericht sieht Kinder und Jugendliche gefährdet und wies deshalb Meta zu Begrenzungen der Nutzungsdauer an
Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat den Facebook-Mutterkonzern Meta wegen Gefährdung der psychischen Gesundheit von Kindern zu einer Strafe von 567 Millionen Dollar (rund 492 Milliarden Euro) verurteilt. Der Konzern kündigte Berufung an und erklärte: „Wir sind weiterhin überzeugt, beim Schutz von Jugendlichen im Internet eine gute Bilanz vorweisen zu können, und werden uns auch künftig gegen Behauptungen wehren, die den Sachverhalt falsch darstellen.“
Neben der Geldstrafe muss das Unternehmen dem Urteil vom Donnerstag (Ortszeit) zufolge seine Plattformen für Minderjährige in dem Bundesstaat anders ausgestalten. Unter anderem sollen sie bei Facebook und Instagram maximal 90 Stunden pro Woche verbringen können. Meta will in Berufung gehen.










