Neue Technologien brauchen neue Interfaces. Die mesopotamischen Tontafeln brauchten einen Meißel, der Ochsenwagen ein Geschirr und der Pkw einen Schaltknüppel. Es ist also vollkommen legitim darüber nachzudenken, ob nicht auch Computer-Hardware mal Gegenstand einer längst notwendigen Evolution sein könnte. Immerhin leben wir nun im KI-Zeitalter und die QWERTZ-Tastatur, mit der wir unsere Anliegen an die Maschinenintelligenz herantragen, existiert schon seit rund 150 Jahren. Damals war für die Anordnung ausschlaggebend, häufig vorkommende Buchstaben räumlich voneinander zu trennen, auf dass sich die Typenhebel nicht ineinander verhaken. Ist das noch zeitgemäß?
Das Keyboard, das einen nicht schreiben lässt
Codex Micro ist das erste Hardware-Tool von Open AI, schriftlichen Input sieht es nicht vor. Wie verändert sich unser Arbeiten, wenn es sich aufs Abnicken oder Ablehnen von KI-Erkenntnissen beschränkt?
Die QWERTZ-Tastatur, seit 150 Jahren unverändert und für Schreibmaschinen entwickelt, wird in der AI-Ära zur Frage: noch zeitgemäß? Für Tech-Manager ist das relevant—Legacy-Hardware wird zum Bottleneck bei neuen AI-Paradigmen; strategische Interface-Evolution ist für Competitive Advantage notwendig.







