Animation Jasmine RueeggMit unserem exklusiven Sonnenfinsternis-Simulator finden Sie heraus, wo die Sicht auf das Naturschauspiel am besten ist.07.08.2026, 06.00 Uhr3 LeseminutenDie totale Sonnenfinsternis am 12. August ist die erste seit langem. Teile Spaniens und Islands liegen in der besonders spektakulären totalen Zone. Aber es ist auch spannend, die Sonnenfinsternis aus der Schweiz und Deutschland als partielle Finsternis zu beobachten – wenn man sie denn sieht. Denn nicht nur Wolken und Regenschirme, sondern auch Berge können die Sicht verdecken. Die Sonnenfinsternis spielt sich nämlich am Abend ab, vor und während des Sonnenuntergangs.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Wählen Sie einen Standort und finden Sie heraus, ob die Finsternis zu sehen ist, bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet.Tipps für die BeobachtungBerücksichtigen Sie die lokale Wetterprognose, um die Chancen auf einen wolkenfreien Blick zu vergrössern.Sie sollten die Sonne auf keinen Fall mit ungeschützten Augen beobachten. Eine normale Sonnenbrille reicht nicht. Nur eine Sonnenfinsternisbrille mit der Zertifizierung ISO 12312-2:2015 schützt die Augen genügend – es dürfen höchstens 0,001 Prozent des Sonnenlichts durchkommen.Wenn Sie auf der Suche nach einer Sonnenfinsternisbrille (auch Sofi-Brille genannt) sind, werden Sie meist im Online-Handel, bei ausgewählten Optikern oder in spezialisierten Astronomiefachgeschäften fündig. Derzeit haben viele dieser Händler die Brillen direkt auf Lager und im Sortiment.Als sicherste Methode, die Sonnenfinsternis zu beobachten, gilt laut dem deutschen Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine Lochkamera. Eine solche kann man zum Beispiel aus einem Joghurtbecher oder einer Kartonschachtel einfach selber basteln. Eine Bastelanleitung dazu finden Sie auf der Website des BfS.Eindrücke von der partiellen Sonnenfinsternis am 20. März 2015 auf dem Sechseläutenplatz beim Bellevue in Zürich. Kinder des Zürcher Schulhauses Sihlfeld vermieten Sonnenfinsternisbrillen an Schaulustige.Goran Basic / NZZSelbstgemalte Plakate.Goran Basic / NZZEin leerer Joghurtbecher mit Loch im Deckel dient als kleine Camera obscura. Das Abbild der Sonne wird auf den Boden des Bechers projiziert.Goran Basic / NZZWenn Sie die Sonnenfinsternis von der totalen Zone aus beobachten, ziehen Sie während der totalen Phase die Sonnenfinsternisbrille aus. Bewundern Sie den Blick auf die Sonnenkorona, die man nur dann sehen kann, wenn der Mond die Sonne komplett verdeckt. Die Korona ist als unregelmässiger leuchtender Kranz um die Sonne zu sehen. Sie besteht aus Sonnenplasma und hat je nach Sonnenaktivität eine unterschiedliche Form.MethodikWoher kommen die Daten für den Sonnenfinsternis-Simulator?Die physikalische Berechnung des Zusammenspiels von Mond und Sonne kommt aus der Astronomy-Engine. Dieses Tool berechnet die Sonnen- und Mondposition, die Zeiten, die sichtbare Grösse von Sonne und Mond und damit auch den Verdunkelungsgrad einer Sonnenfinsternis an einem beliebigen Standort. Daraus leiten wir unsere schematische Visualisierung von Sonne und Mond ab und setzen die Blickrichtung in der Bergkulisse.Woher kommt die Darstellung der Bergkulisse?Für die Bergkulisse haben wir Peakfinder direkt eingebunden, ein Tool zur Bestimmung der Berge, die von einem frei wählbaren Standort sichtbar sind. Peakfinder zeigt auch die Sonnen- und Mondposition am Himmel an.Ich habe einen Ort im Atlantik ausgewählt, nun stimmen die Zeiten und der Sonnenuntergang nicht mehr.Das hat damit zu tun, dass die Berechnung der Zeitzonen nur auf dem Festland stabil funktioniert. Keine Sorge, die Sonnenfinsternis wird trotzdem spektakulär.Passend zum Artikel