Das Wasser wurde wärmer, schwarze Flocken trieben durch die Tiefe. Wo kurz zuvor ein dichtes Feld aus Röhrenwürmern wucherte, lag plötzlich etwas wie frisch gegossener Asphalt.
Andrew Wozniak, Geochemiker an der University of Delaware, saß im Tauchboot Alvin, 2500 Meter unter der Oberfläche. Was er im April 2025 im Ostpazifik erlebte, hatte vor ihm niemand direkt gesehen: einen Vulkanausbruch am Meeresboden, live und aus nächster Nähe.
Der Zufallsfund zeigt nun, wie stark solche Eruptionen die Chemie der Ozeane verändern.
Was die Forscher 2500 Meter unter Wasser sahen
Es war der 17. Tauchgang der Expedition am East Pacific Rise, einem mittelozeanischen Rücken rund 2000 Kilometer westlich von Costa Rica. Dort driften zwei Erdplatten auseinander, aus der Tiefe strömt Magma nach.






