Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen einen Thüringer Richter wegen Missbrauchsdarstellungen – und hat versäumt, die Info weiterzugeben.
Bei einem Richter in Thüringen wurden Millionen Dateien mit kinder- und jugendpornografischem Material gefunden
Philip Dulian/dpa
Eine Panne bei der Staatsanwaltschaft Hannover hat in Thüringen für Wirbel gesorgt. Seit 2023 wird hier gegen einen Richter ermittelt, der gewaltige Mengen an Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen gehortet haben soll. Der Jurist wohnt in Hannover, arbeitet aber in Thüringen.
Die Privaträume des jetzt 63-jährigen Juristen wurden 2024 durchsucht, nach Hinweisen vom „National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC)“ aus den USA. Gefunden wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft rund 1,7 Millionen kinderpornografische und etwa 155.000 jugendpornografische Dateien, die zum Teil schweren sexuellen Missbrauch an Säuglingen und Kindern abbilden sollen.







