Der Wahl-O-Mat soll bei der Wahlentscheidung helfen. Was er nicht verrät: Der neue Landtag wird sehr männlich. Das wirkt sich auch auf die Politik aus.

Plenarsaal in Magdeburg: Von den 398 Kan­di­da­t:in­nen zur Landtagswahl sind 73 Prozent Männer

Christian Schroedter/imago

Wer wissen will, wie sich die Parteien in Sachsen-Anhalt öffentlich zu politischen Thesen positionieren, der kann sich seit heute wieder durch den Wahl-O-Mat klicken. In Häppchenform erklären die Parteien dort ihre Positionen anhand von 38 Fragen: Maßnahmen gegen die Klimakrise, sonntags geöffnete Geschäfte, Smartphones im Unterricht, Femizide in die Kriminalstatistik – oder nicht?

Doch womit sich der Landtag in Magdeburg in den kommenden fünf Jahren beschäftigt, hängt weniger an guten Absichten und mehr an seinen Abgeordneten. Was der Wahl-O-Mat nicht verrät: Die meisten werden voraussichtlich männlich sein. Das liegt maßgeblich an zwei Parteien: der AfD und der CDU.