Für Model Toni Garrn, 34, ist Eis mehr als eine süße Leckerei. In ihrer Anfangszeit als Model nutzte sie es als Protestmittel gegen Kritik von Agenten an ihren Körpermaßen. »Meistens habe ich mir nach diesen Terminen in der Agentur ein Eis gekauft«, sagte sie der Wochenzeitung »Die Zeit «. Das Model habe sich geweigert, vermessen zu werden. Mit ihren 1,81 Metern sei sie nun mal größer als die meisten, »ist doch klar, dass meine Hüften zwei Zentimeter breiter sind«, so Garrn.Dass sie die Modelzeit dennoch vorwiegend mit positiven Erlebnissen verbinde, liege auch daran, dass sie Glück gehabt habe. »Erstens hatte ich früh einen Namen und musste nicht mehr alles mitmachen. Zweitens musste ich kein Geld verdienen. Ich hätte jederzeit aufhören können, um zu studieren, und wäre finanziell von meinen Eltern unterstützt worden. Für mich war das nur Spaß.« Zudem habe sie früh Grenzen gesetzt, sobald sie sich unwohl gefühlt habe.Garrn hat eine fünfjährige Tochter. Würde diese später ebenfalls eine Karriere als Model einschlagen, würde Garrn »mitkommen, ihr zur Seite stehen und sie emotional auffangen«, sagte sie der »Zeit«. In ihrer Anfangszeit habe es kein Frühstück gegeben, manchmal keine Toilette. Mit dem Wissen von heute würde Garrn ihrer Tochter sagen können, an wen man sich am Set wenden kann und wie man sich gesund auf einen Job vorbereitet.
Toni Garrn gönnte sich nach Kommentaren über ihren Körper ein Eis
Wenn Agenten die Maße von Toni Garrn bewerteten, kaufte sich das Model danach erst recht ein Eis. Für ihre Tochter hat sie eine wichtige Botschaft.











