Die Schauspielerin Iris Berben erhält den Deutschen Kulturpolitikpreis 2026. Gewürdigt wird ihr Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus.

Mehr als Rosa Roth: Iris Berben

Sebastian Gollnow/dpa

taz/kna Die einen mögen sie als Kommissarin Rosa Roth aus der gleichnamigen Krimireihe in Erinnerung haben. In der Rolle war Iris Berben bis 2013 für knapp zwei Jahrzehnte zu sehen. Die anderen haben sie vielleicht Ende der siebziger Jahre an der Seite von Ingrid Steeger in der Komödienserie „Zwei himmlische Töchter“ erlebt. Aus jüngerer Zeit mag man sich auch an ihren Part in Ruben Östlunds Satire „Triangle of Sadness“ erinnern, mit dem der Regisseur in Cannes 2022 die Goldene Palme gewann. Dass die Schauspielerin Iris Berben ihre Karriere nicht allein vor der Kamera verbracht, sondern sich auch in verschiedener Form politisch engagiert und engagiert hat, gehört ebenfalls zu ihrem Lebenswerk.

Dafür erhielt sie schon zahlreiche Ehrungen. Die jüngste ist der Deutsche Kulturpolitikpreis 2026. Ausgezeichnet wird sie „für ihren beharrlichen Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus sowie für Erinnerungskultur, jüdisches Leben und demokratische Bildung“, wie der Deutsche Kulturrat am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die Preisverleihung mit einer Laudatio des Pianisten Igor Levit soll am 24. September folgen.